True love will find you in the end..


Als wir uns kennen lernten, regnete es. Die Stimmung des Tages, war auch in gewisserweiße sehr bezeichnend für unsere Beziehung. Beziehung. Eigentlich das falsche Wort für uns beide. Eigentlich sind wir nie richtig warm geworden. Wir waren so perfekt füreinander, dass ich vergaß mich ernsthaft mit diesem UNS auseinander zusetzen. Und trotzdem sind wir zusammen geblieben, weil wir wussten, dass wir letztendlich füreinander doch das Beste waren, das uns passieren konnte. Du, weil du mich liebtest. Ich, weil ich froh war nicht alleine zu sein. Du gabst dir die größte Mühe mein Innerstes zu knacken, mir die Gefühle zu entlocken, die ich nicht zugelassen habe. Es war ein einziges Auf- und Ab. Eine Achterbahnfahrt. Du hast gekämpft und ich war nur höflich. Und trotzdem sind wir zusammen geblieben, denn irgendwann ist es zur Gewohnheit geworden. Dir war klar, dass du ohne mich nicht leben willst, weil du mich liebst. Mir war klar, dass ich ohne dich alleine bin und dass es schwer sein würde jemanden zu finden, der meine Gefühlskälte hinnehmen kann. Und so genossen wir die Einsamkeit zu zweit. Lebten monton nebeneinander her. Auch wenn man sagt, zusammen ist man weniger allein, bei uns war das Gegenteil der Fall. Dennoch wollte und konnte keiner die Sicherheit der Beziehung verlassen, die eigentlich keine war. Die Sicherheit der Gewohnheit. Die Sicherheit nicht alleine zu sein. Die Sicherheit deiner Gefühle. Wir waren Gefangene unserer selbst.
Es regnete, als du an diesem schicksalhaften Tag das Haus verließest. Zum Abschied gabst du mir einen Kuss auf die Wange, weil du mich liebtest. Ich lies es zu, denn das war ja gewohnheitsmäßig so.
Das Telefon läutete, als ich gerade zur Tür hereinkam. Ich nahm ab, nahm die Nachricht wahr, lies das Telefon fallen und legte mich auf den Boden. Plötzlich brach alles zusammen unter der Last dieser einen Nachricht. Ich brach zusammen. Meine Fassade bröckelte. Aber weinen konnte ich nicht. Ich wollte nur daliegen und nichts spüren.

Ein Reisebericht.

Ankunft am Flughafen. Ich aufgeregt. Freudig und gespannt. Wie man das eben so ist, wenn es in den Urlaub geht. Am Check-In war meine einzige Sorge, die Schuhe in meinem Koffer könnten zu schwer sein, doch dann: 'Ich kann Ihre Buchung im System grad nicht finden.' Und mir rutschte das Herz noch ein Stückchen weiter als in die Knie. Glücklicherweise hat sich dies dann nur als ein 'Eintipp'-Fehler entpuppt und wir waren irgendwie als eine Kombination unserer Vornamen verbucht. Also konnte das Flugzeug dann doch mit einer halben Stunde Verspätung (not our fault!) und mit uns an Bord in die Lüfte gehen.
Nach ca. 10 Stunden Flug - Ankunft: PUNTA CANA. Raus aus dem Flugzeug und erstmal gedacht - FUCK is das heiß hier. Als wir dann am Hotel ankamen, die Zimmer hatten und erstmal dem Klima angemessene Kleidung anhatten, konnte ich auch endlich wieder durchatmen und bereits innerhalb dieser kurzen Zeit fiel die Anspannung der letzten 100 Jahre von mir ab.
Nach dem ersten Hotel-Abendessen haben wir uns über die Sache WLAN und Internet informiert. Mir fiel die Kinnlade runter... 40$ für 7 Tage, pro Zugang. Wir haben uns dagegen entschieden und das war wohl das Beste was uns passieren konnte. (Auch wenn ich anfangs dacht, oh gott, das halte ich nie aus)
2 Wochen also, ohne Handy (denn das blieb meiste Zeit aus), ohne Internet, ohne Twitter, ohne Mails, ohne Facebook. Es war die erholsamste Zeit seit langem und mir ist recht schnell klar geworden, dass ein Handy Fluch und Segen ist, aber es wirklich auch mal schön ist, darauf zu verzichten.

2 x 11 Fragen und Welcome Back - REALITÄT.

Es ist mal wieder passiert... ich wurde getaggt
und natürlich will ich euch die Fragen nicht vorenthalten.

11 Fragen von Lisa:

01. Was ist dein Lieblingsessen?
Sehr schwere Entscheidung. Liegt vielleicht am Wetter, aber spontan kommt mir die super-leckere, selbstgemachte Tomatensuppe meiner Oma in den Sinn. Ansonsten bin ich ein ziemlich heikles Vieh, aber sowas wie Pizza geht praktisch immer :)

02. Was hälst du von Twitter? 
Hab mich mittlerweile sehr, sehr, sehr verliebt und dort auch ganz tolle Menschen gefunden.

03. Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Achja, die gute alte Frage nach der Zukunft. Ich mag sie immer noch nicht und ich kann sie auch immer noch nicht beantworten, da ich keine Vorstellung davon habe, weder wie sich mein Leben in dieser Zeit entwickeln soll, noch wie ich es mir ... wünsche/vorstelle, dass es sich entwickelt. Und obwohl ich so gerne plane, trete ich diesbezüglich ziemlich auf der Stelle.

Ten Reasons to fall in love...

...with AUTUMN.

Die liebe farblos hat mich zu diesem Thema getagt und natürlich mache ich gerne mit!

Warum ich den Herbst liebe..?


Du und ich. Zu zweit. Alleine.

...Und trotzdem sitzen wir nun wieder im selben Raum.
Du und ich. Zu zweit. Alleine.
Du auf dem Bett - ich dir gegenüber auf einem Stuhl. Denn ich will mich nicht neben dich setzen, damit ich dir nicht zu nahe komme. Denn wenn ich dir nahe bin, dann bist du mir nahe und bist du mir nicht ohnehin schon wieder viel zu nahe gekommen. Nicht körperlich sondern seelisch. Eigentlich wollte ich das nicht mehr, dass du mir so nahe bist. 
Und trotzdem sitzen wir nun wieder im selben Raum.  
Du und ich. Zu zweit. Alleine.
Und sind uns wieder auf diese gewisse Weise nahe.
Denn nur ein einziger Blick in deine Augen genügt, damit die Nähe, die wir einst hatten und die Nähe die wir einst verloren hatten, wieder da ist. Stärker denn je. Es ist, als wäre diese Vertrautheit nie weggewesen. Als wären wir beide nie getrennt voneinander gewesen.
Es fühlt sich richtig an. In diesem Moment. Richtig, dass wir hier gemeinsam sitzen, reden, als hätten wir uns 1000 Jahre nicht gesehen und gleichzeitig ist es so als würden wir jedes Geheimnis des anderen kennen. 
Du und ich. Zu zweit. Alleine.

TV Noir und die Frau mit blauem Haar.

Neulich bei TV Noir - meinem aller liebsten Lieblings-Wohnzimmer-Konzert.
Zwei unglaublich talentierte Sängerinnen.
Alin Coen und Naima Husseini.



Mieses Karma?

Ich hab mich gestern mit einer Freundin unterhalten und es kam zu diesem Wortwechsel:

"Des fällt bestimmt wieder irgendwie auf mich zurück. Mieses Karma"
 "Schwachsinn ... Mieses Karma gibt's net." 

Sprach's aus und tja, was soll ich sagen. So überzeugt war ich dann von meiner Aussage auch nicht mehr. Denn als ich Abends im Bett lag, kam ich nicht umhin mich zu fragen, ob an diesem Miesen Karma nicht vielleicht doch etwas dran ist. 
Und eigentlich habe ich mich das wirklich schon oft gefragt. 
Bestraft einen das Leben, wenn man sich schlecht verhält? 
Und wer setzt überhaupt den Maßstab für Recht und Schlecht?
Wie lang muss man leiden bis es genug ist?
Und in welchem zeitlichen Rahmen schlägt dieses Karma zu?

Definitionssache

Dreht es sich im Leben nicht immer ein wenig darum, Erwartungen zu erfüllen?
Am allerbesten ist es die Erwartungen anderer vor die eigenen zu stellen.
Man soll gut in der Schule sein, einen tollen Beruf erlernen und eine Familie gründen.
Warum? Weil man es halt so macht und weil es schließlich schon immer so war.
Und dann hörte ich mal die Aussage "Das kannst du nicht machen, was sollen denn die Leute denken?"  
(ich tat es dennoch und färbte meine Haare!)
Also zwängt man sich Tag für Tag ins Schema F, weil das scheinbar allgemeingültig sein soll.
Jeder stellt stets Fragen, aber eigentlich nur, um die allgemeingültige Antwort darauf zu erhalten.
Die Frage "Wie geht es dir?" ist schon so verkommen, dass ich mich bald schon nicht mehr traue, sie überhaupt zu stellen.

Aber warum sollte man den Erwartungen anderer gerecht werden, statt seinen eigenen? Etwas tun, weil es eben immer schon so gemacht wurde? Strikt dem Schema F und dem vorgefertigten Plan des Lebens folgen?

Guten Tag, wir sind jetzt 1 Jahr alt.

Heute mal wieder was anderes.
Denn meine Trottelhaftigkeit und mein Kalender, haben mir einen Streich gespielt.
Für Donnerstag den 27.9.2012 steht nämlich (neben einem ominösen 'Urlaub nehmen' ohne weitere Begründung) 'BLOG hat Geburtstag'.
Jetzt scrolle ich gerade so über meine Posts und sehe - der erste ging ja bereits am 17.09. an die Öffentlichkeit. SOWAS. Ich hab den Geburtstag meines Babys verpennt.

Aber dennoch finde ich, man sollte es nicht unkommentiert stehen lassen und man sollte dem Baby Tribut zollen! Denn immerhin ist ein Jahr schließlich eine lange Zeit. Ein Jahr, Ein Blog, Ein Leben und Guten Tag, ich will es zurück.
Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen, als ich auf der Terasse saß und mich bei Blogger registriert habe.

I wish I was special.

Zuweilen oder um nicht zu sagen, sehr oft fühle ich mich so 'I-don't-belong-here'. Vor allem dann, wenn ich merke, dass mir alles entgleitet und ich die Kontrolle verliere.

Radio Cisaria Allstars

... da geht man völlig unbedarft zu diesem Event, weil ich mir dachte - was sind schon 4,- € für viel live Musik an einem Freitag-Abend. Obendrein spielten We destroy Disco.

Und dann stellt sich heraus, dass ich wohl einiges verpasst habe, was so in Augsburg abgeht.

1. Radio Cisaria - ein Internetradiosender im Herzen der Stadt. Wo war ich und wo waren meine Ohren, dass ich davon noch nix gehört habe? Eigentlich hasse ich ja Radio, aber hab mir das Programm auf der Internetseite mal angeschaut und es ist so Anti-Radio, dass ich ab sofort nur noch Radio Cisaria hören möchte. Tut es auch mal bei Gelegenheit!

2. Ballonfabrik Augsburg -die perfekte Konzert-Location und wieder frage ich mich - warum zum Teufel, war ich da am vergangenen Freitag zum ersten Mal? Es ist so schön klein, so gemütlich, so typisch und genau richtig für kleine Konzerte, wo man so schön hautnah dabei ist und ganz nah an der Bühnes stehen kann.


Zweifelhafte Gedanken

Innerhalb kürzester Zeit, habe ich mich in zweifelhaften Zweifeln verlaufen und verloren. Ich stehe dem Zweifeln skeptisch gegenüber und mit all meiner Grübelei um das Zweifeln und die Skepsis, bin ich echt skeptisch ob mir der Unterschied zwischen Zweifel und Skepsis noch klar ist oder ob mein Gedankenstrudel gerade zweifelhafte Bahnen nimmt. Und wieviel Zweifel ist eigentlich normal?

Dann bin ich auf dieses schöne Zitat gestoßen:
Das höchste Zeichen von Intelligenz ist der Zweifel 
(Francois Mauriac)

Gelesen und gezweifelt.

Die Rettung?

Rettung.



Sucht zuweilen nicht jeder ein bisschen Rettung im Leben? Ein bisschen Halt und ein bisschen aufgefangen werden?
Ein bisschen 'Mach-Dir-Sorgen-um-mich', wenn ich allein über den regenüberströmten Asphalt einer dunklen Gasse laufe, stolpere und an der nächsten Brücke überlege ob es nicht besser wäre hinunter zu springen.
Ein bisschen füreinander da sein, wenn es wirklich drauf ankommt.

Sand + Disco = ♥♥♥

Ich liebe das Sonnendeck - Ein Parkhaus, auf dem das oberste Parkdeck mit Sand aufgeschüttet ist. Zahlreiche Liegestühle, eine Bar und absolute Urlaubsstimmung. Und das alles über den Dächern der Stadt mit einer wunderschönen Aussicht.



Willkommen auf der Südseite.

(ich hab das schon vor einer Weile geschrieben und ärger mich täglich über mich selbst, dass ich den Beitrag noch immer nicht veröffentlicht habe, da ich euch auch eigentlich gerne noch Bilder dazu zeigen wollte - Aber, bevor diese Stille zur Routine wird....liefere ich die Bilder bei Zeiten nach.)

6 Personen + 2 vollgeladene Autos.

Und kurz vor der Abfahrt am Donnerstag hat sich bei mir schon die ultimative Urlaubsstimmung breit gemacht. Auch wenn wohl ein Festival wenig von Urlaub und Erholung hat.

Nach einigen Stunden Fahrt, einer Begegnung mit der Polizei (Ganz charmant durchgewunken - muss an meinem Dackelblick liegen), Anstehen und Gepäckschlepperei, haben wir es dann schließlich doch geschafft. Wir hatten einen Platz. Die Zelte standen. Zeit um zu Grillen.
Das Glück war dann allerdings nur von kurzer Dauer, denn das Unwetter, das plötzlich aufzog, wollte uns einen Strich durch die Rechnung machen. Wir haben aber eisern durchgehalten - Das Festhalten der Pavillion-Beine glich mehr der Reise nach Jerusalem. Aber der Pavillion hielt durch - die Zelte blieben stehen und trocken und jeder kam in den Genuss mal kurz von den gegrillten Sachen zu naschen.

Zur späteren Stunde dann noch ein nächtlicher Spaziergang: Wir fanden eine Menschenmenge die ausgelassen zu Musik tanzte, die eine nette Person mit seinem MP3-Player und einer Box über die Landebahn schallen lies. Spontan dort geblieben und mitgetanzt.

Ein wenig in Verzug...

Ich dachte eigentlich, wenn der Umzugsstress grob vorbei ist, hätte ich wieder mehr Zeit... Und trotzdem bin ich bisher noch nicht wirklich dazu gekommen, endlich wieder zu schreiben.
Neben Konzerten, Modular und Southside war ich auch zur dOCUMENTA in Kassel.

Bevor ich nun auch endlich mal zum Modular komme...
... eine ganz, tolle, süße und hinreißende Band, die tollen Indie macht: Adulescens (anhören und lieben!)

Jetzt aber - Modular.
Ein Wochenende voll gepackt mit guter Musik und viel M.E.P.
Nachdem mich keiner begleiten wollte, bin ich kurzerhand alleine los. Sitze in der Straßenbahn, sinniere über mich selbst und dann kommt die errettende Nachricht des M.E.P. ! Ausnahmsweiße doch Modular, so bisschen halt.
Hingelaufen, anstehen müssen, schon vor dem Eintritt ins Festival nen Drücker bekommen und unglaublich viel gekichert. Mit kleiner Verspätung dann schließlich angekommen und leider nur noch das letzte Lied von We destroy Disco (Lied anhören, weil ganz überragend *_*) gehört. Das war dafür echt schön und es war auch toll, die auf so einer überaus großen und tollen Bühne zu sehen.
Danach haben wir uns draußen rumgetrieben - toll - denn der Park war einfach zu schön, was dem ganzen Festival eine geniale Atmosphäre und Stimmung verliehen hat.


Der Kampf um den goldenen Elefanten

Es ist zwar nun schon wirklich lange her, aber ich will auf keinen Fall versäumen, euch davon zu erzählen.

Song Slam - das ist das musikalische Gegenstück zum Poetry Slam.
Die Regeln sind ähnlich wie beim Poetry Slam, die Musiker präsentieren sich und einen ihrer Songs. Die Abstimmung läuft über das Publikum. Applaus oder Punktevergabe über Schilder.

Diesmal war es allerdings kein 'normaler' Song Slam sondern:
THE GREAT SONG SLAM (im Rahmen der Bayerischen Theatertage) wunderbarer Weise auch im schönen Theatergebäude... Das machte die Atmosphäre noch 1000 Mal besser.
Allerdings muss ich zugeben, ich bin dieses Mal einzig und allein wegen einem wundervollen Act hingepilgert. Die Dame die den goldenen Elefanten schließlich auch mit heimnehmen durfte.

Aber ich möchte euch natürlich auch nicht die anderen tollen Menschen vorenthalten, die an diesem Abend auf der Theaterbühne zu sehen waren.
Denn es waren überwiegend echt tolle Musiker (auch wenn ich mit der Punktevergabe des Publikums nicht immer einer Meinung war):

Sven van Thom, Kate Bird, Sarah Straub, Miez, Johanna Zeul, Tommy Finke, Kat Frankie, Je Suis Julie


Seit wann gibt es dort Pommes?

Von wegen Pommes - Frittenbude pur, ohne Pommes - hautnah und live.
Es mag nicht jedermanns Musik sein, aber hey - die hatten nen Pandabär auf der Bühne mit dabei. Und nen Delfin und viele andere lustige Tiere.
Da habe ich mich doch spontan mitreißen lassen und entschieden, dass ich Frittenbude sehr mag. Vor allem wenn man mal abgehen will.
Irgendwann befand ich mich auch sehr mittig in der Menge, umringt von Kerlen mit nassenT-Shirts (nicht so geil) oder ohne T-Shirts (auch nicht so geil).

Aber ich habe es überlebt und es war ein einzigartiges Erlebnis. Ein Konzert, dass ich jederzeit wieder besuchen würde.
Schon allein weil ich die Clubatmosphäre bei einem Konzert liebe.

Da ich zu viel Angst um meine Kamera hatte (in weiser Voraussicht, es könnte eskalieren) gibt es leider nur ein Handybild.
Aber man kann den Panda sehen!


Ist die Zukunft offen?

Ich wollte mich mal kurz zu Wort melden.
In letzter Zeit komme ich so wenig dazu etwas zu schreiben, dabei hätte ich noch einiges an Konzerten von denen ich berichten möchte. Auch einige Grübelmonster gäbe es zum nieder schreiben - die haben sich in meinem Kopf schon eingefunden, durchgrübelt und fast schon fertig formuliert, aber in der wenigen freien Zeit bin ich schlichtweg zu erschöpft.
In letzter Zeit ist unglaublich viel passiert. Ich habe den Eindruck es geht vorwärts. Ich möchte euch dran teilhaben lassen…
…ich habe eine Wohnung. Schlag auf Schlag ist das gegangen und schon Mitte Juni steht der Umzug an. Das ging nun so unendlich schnell, ich freue mich. Ich freue mich sehr. Natürlich wächst damit auch ein wenig die Angst, dass ich nun tatsächlich bald auf eigenen Beinen stehe. Ich freue mich aber sehr, dass ich das nun bald mit der liebsten CCJ teilen werde und nicht jede Entscheidung alleine treffen muss.
Ich bin aufgeregt, hibbelig, gespannt, nervös, freudig, erwartungsvoll…

Auch meine Arbeit hat mich fest im Griff. Ich lerne jeden Tag so unendlich viel neues und es wird mir auch unglaublich viel Vertrauen entgegen gebracht. Es ist wirklich schön dort.


Verschlungene Pfade im Klee


Endlich komme ich dazu euch noch von dem wundervollen Klee Konzert zu berichten, welches ich neulich besucht habe.
Wie immer ging die Fahrt nach MUC. Richtig schön zentral. Richtig schön rein in die Stadt. (Und ich musste beinahe wieder 1000 Tode sterben in dieser schnelllebigen Stadt)
Als wir sozusagen dort waren, habe ich dann auch gleich bemerkt warum mir alles so bekannt vor kommt, denn es war direkt gegenüber vom Gasteig in München. Das alles liegt aber an so einem bescheuerten Knotenpunkt, dass ich ungefähr 3-4 x in einer Seitenstraße wenden musste um wieder zurück zu fahren. Gewendet, zurück Richtung Isarbrücke, Abzweigung versäumt. Auf der Isarbrücke konnte man selbstverständlich nicht wenden…….. Die Navi-Tante hat mich dann zumindest mit der Parkplatzsuche unterstützt und nach einer knappen halben Stunde haben wir dann schließlich den Hugo in einer Tiefgarage abgestellt und konnten uns auf den Weg Richtung Location machen. (im übrigen hat dieses behinderte Parkhaus 10 € gekostet… vielleicht war es deswegen voller Ferrari's ….)



























Vom Erwachsen sein...

Wenn man klein ist, wünscht man sich nichts sehnlicher als endlich erwachsen zu sein. Groß zu werden, großes zu vollbringen, zu leben, alles zu dürfen, seine Wünsche und Träume zu erfüllen.
Es dauert eine irre lange Zeit bis man endlich 16 wird - an der Schwelle zu fast erwachsen. Und dann dauert es noch mal fast genauso lang, bis man endlich 18 ist. Endlich 18, endlich erwachsen, endlich alles dürfen - ohne Einschränkung. Was man als Kind allerdings nicht bedenkt, dass man nun zwar scheinbar ohne Einschränkung leben kann, allerdings so viele neue Verpflichtungen hinzu kommen und man unglaublich vielen Erwartungen gerecht werden muss.
Man stellt fest, es ist zwar schon "irgendwie cool" auf eigenen Beinen zu stehen und gleichzeitig so unglaublich anstrengend!

Kein Leerlauf.


Leerlauf - eine Band die mit deutschsprachiger Gitarrenmusik verzaubert!
Eine Band die wirklich was drauf hat.
Eine Band die völlig zurecht, die Kantine in Augsburg komplett füllt.
Mit ihrer neuen Single Herz gegen Verstand, welche an diesem Abend präsentiert wurde, haben diese 4 tollen Musiker einen echten Hit gelandet - der Mitten in Herz und Verstand geht. Neben der tollen Musik, war auch das Lichtkonzept einmalig. Diese Band hat alles in allem einen wundervollen und musikalischen Abend beschert, der alles andere als ein Leerlauf war!

























Das Konzert entstand eigentlich aus einer Laune heraus. Eine Wette, die zwischen Kantine und Band statt fand. Die Band hat gewonnen - über 400 Gäste kamen zur CD-Release-Party, feierten bei guter Musik und durften sich anschließend auch noch über einen Getränkegutschein freuen.


...getaggt!

So, nun ist es mal wieder so weit.
Die liebste Lisa von gedankenzauberei möchte etwas über das Thema 'Freundschaft' wissen. Oder besser gesagt - ich soll nun 8 Fakten über Freundschaft schreiben.


1. Freundschaft braucht eine gewisses Distanz und ich finde es ist nicht so besonders einfach hier das richtige Maß zu finden.
"Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist." 
Sigmund Graff

2. Freundschaft benötigt Pflege. Allerdings gibt es auch herrliche Freundschaften, bei denen es funktioniert, wenn man sich nicht täglich bespricht.

Ein prosaischer Abend

Neulich habe ich einen wundervollen, aber auch nachdenklichen Abend erlebt.
Der Grund hierfür waren Max Prosa & Bruno Polaris.



Wie der Sommer die Sonne braucht, so brauche ich dich!


Die Jahreszeiten sind wunderschön. Ehrlich. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die Sommer, Herbst, Winter und Frühling so einzigartig schön machen.
Und zu jeder Zeit vermisse ich schmerzlich, die Jahreszeiten die momentan nicht vorherrschen. So wie ich dich vermisse, weil du nicht da bist.





Zebrahead ahead...

Ich war ja anfangs doch ein wenig skeptisch, mir eine Band anzusehen, die mir ursprünglich aus meiner Teeny-Zeit bekannt ist.
Damals, damals...als ich mir noch selbst CD's gebrannt hab - ausgestattet mit bunten und selbst-kreierten Covers.
Zwischen meinem damals äußerst fragwürdigen und wahnsinnig breitgefächerten Musikgeschmack, befand sich damals auch Playmate of the Year. Hat mir gefallen, da es in's Ohr ging - war aber im Endeffekt das einzige Lied das ich damals von dieser Band kannte.

Aber ganz im Sinne meiner momentanen Konzertsucht, bin ich dann doch hingegangen.



Das ist für die Brautschuhe

Samstag war seit langer Zeit mal wieder ein Buchladentag. Auch wenn ich mich morgens beim aufstehen selbst verfluche, dass ich am Abend vorher etwas unternommen habe oder warum ich überhaupt Samstags arbeiten gehe.
Dennoch, wenn ich dort bin und den ersten Schub an Müdigkeit überwunden habe, ist es meistens dann doch ziemlich cool.
Es ist schön, wenn man Menschen mit Buchpaketen glücklich machen kann. :)
Außerdem war meine Lieblings-Kundin Frau M. mal wieder da. Sie ist so lieb und zaubert mir immer ein Lächeln aufs Gesicht - am Samstag hat sie mir ein Kompliment über meinen (eigentlich überhaupt nicht außergewöhnlichen) grünen Pulli gemacht. Zwinkert mir noch kess zu. Die Frau ist einfach cool.

Wobei das nicht der Anlass für diesen Blogeintrag ist.

Kakk - madda - fakka

Ich stehe wohl auf Bands mit merkwürdigen Namen.
Den Freitag-Abend habe ich mir damit vertrieben, nach München zu fahren um die wundervolle, norwegische Band Kakkmaddafakka live zu erleben.


Look what you’ve done, boy!


"Die Menschen sagen einem nicht immer, was sie denken. Sie sorgen einfach nur dafür, dass man im Leben nicht weiter kommt."                                                                                                          
Dr. Hannibal Lecter

Eigentlich ist es ja so, man sollte sein Glück nie von einer anderen Person abhängig machen. Sollte man nicht, tut man aber meistens doch.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!(von wegen..)
Und dennoch möchte ich zuweilen die Verantwortung in die Hände eines anderen legen. Ausflippen, ausrasten, schreien.

Süße Engländer und zerstörte Disco

So nun komme ich endlich dazu, meine letzten Konzertbesuche aufzuarbeiten.
Ich möchte euch dringend dran teilhaben lassen!

White Noise // Black Silence

… klingt rechtsradikal, war es aber keineswegs.

Wie könnte man den Ostersonntag besser ausklingen lassen, als zu einem Festival zu fahren, das obendrein noch kostenlos war.



Vielleicht erkennst du irgendwann...

… SIE ist nicht halb so cool wie ICH.


Ein Gefühl, dass jeder kennt: Zum ersten Mal der 'Neuen' begegnen.
Egal, wer nun von beiden für das Ende verantwortlich war. Die 'Neue' zu sehen, hinterlässt immer ein komisches Gefühl in der Magengegend.
Und um diesem flauen Bauchgefühl entgegenzuwirken, sage ich mir selbst ständig vor: SIE ist nicht halb so cool wie ICH, so wie Ralley (Vorgängerband von Klee) einst im Lied 'Drüber weg' sang.

Düsteres Wohnzimmer und ein Rabe..


Endlich komme ich dazu, euch etwas über meine vergangenen Konzertbesuche zu erzählen.
Ich war - nun schon zum 2. Mal - bei einem TV NOIR Konzert.
Dieses Mal in der wundervollen Wohnzimmeratmosphäre:

Kat Frankie und Francesco Wilking

Ich kann! Kannst du auch?

Kannst du?
Willst du?














Aus lauter Liebe, ist nur Klee geblieben.

Wie schon angekündigt war ich am Freitag Abend bei egoFM bei einem sehr exklusiven Radio-Unplugged-Konzert von Klee als Begleitung von H.
H. mit dem ich früher so vieles geteilt habe und uns heute einzig und allein die Liebe zu Klee geblieben ist.
Wir waren viel zu früh vor dem Studio und durften noch nicht rein und sind dann noch zu einem Italiener gelaufen der sich in der Nähe befand. Zumindest besser als in der Kälte rumzustehen und zu warten.

Mit viel Gequatsche über den Freundeskreis den wir einst gemeinsam hatten, haben wir dann auch die Zeit totgeschlagen und wir durften endlich ins egoFM Studio rein.

Der perfekte Moment.

Es gibt gewisse Momente im Leben, die sind einfach perfekt. Vollkommen. Und es kommt so unvermittelt.
Ohne lange drüber nachzudenken, fallen mir aus meinem vergangenen Leben genau zwei dieser Momente ein. Momente bei denen es den Körper wie ein Blitzlichtgewitter durchzuckt, weil man weis, genau jetzt ist alles absolut perfekt.
Ich habe zwei davon und erzähle heute von einem davon.



Zeit

Auf Grund der Zeitumstellung fühle ich mich fast dazu gezwungen, mir Gedanken über die Zeit zu machen, denn Zeit spielt in unserem Leben stets eine große Rolle.
Zeit ist Geld.
Zeit ist oft der begrenzende Faktor.
Zeit fehlt. Zeit rennt.
Die Zeit ist ein Dieb und nimmt sich was sie kriegt.
Die Zeit hat uns alle im Griff.


Von rhetorischen Fragen.

Gilmore Girls: Staffel 5, Folge 18 - Der Traum vom Haus
Letzte Szene: Rory liegt völlig fertig im Badezimmer auf Lorelei's Schoß, heult sich die Seele aus dem Leib und frägt sich:
Warum hat er mich nicht gern?
Eine Frage, die einfach und nachvollziehbar gestellt ist. Leicht verständlich, ohne besonders schwere Worte. Kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht.
Und trotzdem ist es um so schwerer eine passende Antwort auf diese Frage zu finden.
Damit verbunden sind viele weitere Fragen, mit denen man den Hintergrund aufdecken möchte
Was habe ich getan? Was habe ich falsch gemacht? Was könnte ich besser machen? Wie kann ich ihn beeindrucken? Was gefällt ihm an mir nicht?
Die Liste könnte wohl noch endlos fortgesetzt werden.

7 Dinge über mich

Guten Tag!

Von der liebsten Lisa habe ich einen Blog-Award erhalten. 

Das freut mich natürlich sehr, daher nehme ich gerne daran Teil.
Die Regeln dabei sind, dass ich euch nun sieben Kleinigkeiten über mich verraten soll.
Ich könnte ihn weiter verleihen, mach ich aber nicht - ich behalte ihn lieber für mich selbst. (ノ^_^)ノ
Sollte allerdings jemand Lust dazu haben, seid ihr herzlich dazu eingeladen, auch sieben Kleinigkeiten über euch preis zu geben.


Kommen wir nun zu den sieben Kleinigkeiten:

  1. Ich hasse Paprika. Schon allein der Geruch treibt mich in den Wahnsinn, auch wenn ich mir ständig denke, was für ein hübsches Gemüse das eigentlich ist.
  2. Manchmal glaube ich - nein ich bin mir fast sicher - dass meine Familie ein wenig irre ist. Das gute daran ist - in solchen Momenten merke ich wieder, dass es MEINE Familie ist.
  3. Obwohl ich gut mit meinen Eltern auskomme, möchte ich wirklich dringend ausziehen und auf eigenen Beinen stehen.
  4. Falls es Menschen gibt, die das noch nicht wussten - Das Schwein ist mein absolutes Lieblingstier. Daher war ich in meiner Kindheit sogar einmal auf dem 'Welt-Schweine-Tag' und hätte eigentlich selbst gern ein eigenes Schwein.
  5. Es gibt Momente, da frage ich mich, ob mich andere Menschen auch so merkwürdig finden, wie ich das manchmal tue und ob sich mich auf Grund von seltsamen Aussagen auch mal für verrückt halten.
  6. Manchmal kann ich wirklich ziemlich fies sein und kurzzeitig (aber nur kurzzeitig) kommt ein wenig Scham in mir auf.
  7. So untussihaft ich auch meistens bin - ich liebe Schuhe, mein Schuhregal quillt über und dennoch will ich immer mehr.
Ich hoffe es war aufschlussreich für euch :)


The Arrival of Wilhelm

So, nun komme ich endlich dazu meine vergangenen Konzertbesuche aufzuarbeiten. (Zwei an der Zahl)

Am vergangenen Donnerstag war ich - sehr spontan - bei
This Is The Arrival und WE DESTROY DISCO

Da ich keine Kreditkarte besitze, hat es auch nicht mehr geklappt, die Karten im Vorverkauf zu erwerben. Also bin ich frohen Mutes über eine Stunde vor Beginn hingefahren. (Sicher ist sicher)
Zudem wurde auf der Seite der Lokalität (Beim Schwarzen Schaf) damit geworben, es ginge um 21 Uhr los - wegen der Vorband würde es sich aber lohnen, eher zu erscheinen.
Gesagt, getan. Halb 8 bereits zum ersten Mal an der Tür gelauscht. Soundcheck. Weit und breit kein Kartenverkauf. Nach diversen Cappuccinos und Coke's (Beim weißen Lamm) haben sie uns dann doch um kurz nach 21 Uhr Einlass gewährt.
Von wegen früh da sein lohnt sich.
Die Vorband hat dann immerhin kurz nach 22 Uhr zu spielen begonnen. (Was ich in Anbetracht der Tatsache, dass es ein Donnerstag und somit unter der Woche war, schon fast ein wenig frech fand.)

Dennoch waren beide Bands wirklich hervorragend. WE DESTROY DISCO war mir ja bereits vom Band des Jahres Finale bekannt. (Grund warum ich überhaupt auf das Konzert gestoßen bin)
Bei 'This is the Arrival' habe ich tags zuvor ungefähr in 2 Lieder mal rein gelauscht.
Zu Beginn dachte ich mir dann kurzzeitig - Mist, das war nun doch ein Reinfall, da die Lieder die sie zum Auftakt gespielt haben, nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben. Ab Lied 3 war es dann allerdings genau mein Ding.



Einen Tag später war ich dann auch schon beim nächsten Konzert - nicht ganz so spontan:
Wilhelm Tell Me und Amos

Gigantisch. Phänomenal. Alle Erwartungen komplett übertroffen.
Zunächst zum Voract 'Amos'. Stellt sich lässig zusammen mit seinem MacBook auf die Bühne, lässt Musik abspielen und singt dazu. Echt cool gemacht.
Und dann kam endlich 'Wilhelm Tell Me'
- Wie schon gesagt: Erwartungen komplett übertroffen. Die waren einfach wirklich spitze und kann ich nur jedem wärmstens empfehlen. (Noch dazu ist der Sänger echt süß)

Was das schöne an kleinen Konzerten ist:
  • wenige Leute - daher für mich die Möglichkeit Bilder zu machen
  • Man steht so schön nah an der Bühne
  • Autogrammstunden
… Die Band kam nämlich am Ende vom Konzert an den Merch-Stand. Das find ich eh immer voll toll.
Abgesehen davon, dass man Autogramme bekommt, ist es einfach klasse wenn man ganz gemütlich mit denen noch eine Runde quatschen kann, da sie sich noch wirklich Zeit für die einzelnen Personen nehmen und es keine Massenabfertigung ist.



Achja, zum Schluss möchte ich euch noch was erzählen.
Sozusagen eine kleine Beobachtung. (Ein Naturgesetzt vielleicht?)
Auf jedem Konzert gibt es mindestens eine krass-nervige, furchtbare Person.

Bei This Is The Arrival erstmals aufgefallen. Zwei kichernd-kreischende Mädels, die aber definitiv nicht mehr im Teen-Alter waren. Das permanente Geplärre, Gekreische und Geschreie hat am Ende sogar den Sänger genervt und mich fast dazu gebracht meine Colaflasche zu werfen.

Bei Wilhelm Tell Me gab es auch eine merkwürdige Person.
Ich hab ja wirklich nix dagegen, wenn jemand Fotos macht - ich mache ja selbst gerne welche.
Aber ein Typ, der sich mit seiner absolut veralteten Digi-Cam permanent durch die Menge schiebt, immer wieder schubsend an mir vorbei kommt und einige Zeit direkt vor mir verweilt, weil er 'mega-professionelle-Bilder' machen will - tja das kann auch mich mal fast zur Weißglut treiben. (Mit einem Schluck vom Weißwein ging es allerdings dann auch wieder mit der Wut)

Ich werde auf jeden Fall weiter beobachten, ob diese seltsam-nervigen Menschen immer anzutreffen sind. :)


Band des Jahres - Das Finale

Habe ja bereits angekündigt, euch ein paar Einblicke in das Finale von Band des Jahres am Freitag zu gewähren.
Insgesamt gab es 5 Bands zu bestaunen, die unterschiedliche Musikrichtungen präsentierten.
Zu hören gab es:

  • BassHopSka von Säft
  • Folk-Pop von Boy Miez Girl
  • Metalcore von Cardiac
  • Indietronic von WE DESTROY DISCO
  • Post-Hardcore von About an Author
Alles in allem, recht bunt gemischt und ziemlich gut. Gewonnen hat letztendlich 'About an Author' - für mich zwar nicht ganz nachvollziehbar, aber ok….Eine solche Entscheidung zu treffen ist schließlich Geschmacksache.



 Präsentiert wurde das ganze von der Neuen Szene Augsburg.
Es war ein schöner Abend und wirklich sehr interessant. Werde das ganze zukünftig auf alle Fälle weiter verfolgen.

Außerdem habe ich 'gebastelt' … Eigentlich übertrieben es als basteln zu bezeichnen. Aber ich habe mir ein Stückle Wolle übers Bett gehängt. Nun kommen endlich die schönen und selbst bemalten Wäscheklammern zum Einsatz, die ich einst geschenkt bekommen habe.

Und nun kann ich morgens wenn ich wach werde, immer an die schönen Konzerte der letzten Monate zurück denken.

Des Weiteren, habe ich neue Strumpfhosen. Oder besser gesagt hatte.
Die beiden hab ich mir vor kurzem bei H&M gekauft.
Tja, die mit den großen Punkten ist aber leider nachts beim letzten Gang zur Toilette gerissen.
Wie tragisch :(
Muss wohl dringend bei H&M Nachschub besorgen.
Ich finde sie wirklich total schön - beide. Auch wenn mich irgend so ein Bauer im Taxi noch gefragt hat, ob ich grad vom Fasching komme.
Pff - Trottel. Hat halt kein Stilgefühlt ;)

11 Fragen über Schokolade

Mal wieder getaggt. Von der liebsten Dini von BLOGSchokolade.
Heute geht es ums Thema Schokolade - lecker!

1. Was für ein Hobby hast du?
schreiben, lesen, mit der Kamera ein paar Bilder machen
(wow ich klinge vermutlich total langweilig) 
2. Übst du dein Hobby regelmäßig aus? 
ich geb mir große Mühe.
3. Liebst du Schokolade? 
JA, sehr! Wir führen bereits seit vielen Jahren eine innige und gut funktionierende Beziehung.
4. Hast du eine Lieblingsschokolade?
Ich mag Kinder-Riegel sehr gern, ansonsten find ich fast alles gut, was mit Nougat ist.
5. Hast du schonmal versucht selbst Pralinen zu machen? 
Ohhh ja, das war toll. Es hat zwar einen ganzen Tag gekostet, aber das Ergebnis war phänomenal, hat sehr gut geschmeckt und sah auch gar nicht mal so übel aus. Die Bilder kann man hier bewundern. Habe mir auch vorgenommen, sehr bald wieder Pralinen zu machen und einige andere Rezepte auszuprobieren.
6. Falls die Welt wirklich untergehen sollte, würdest du eher nen Vorrat Suppe oder Schokolade anlegen?
Sofern die Welt untergeht, ist es vermutlich egal, welchen Vorrat man hat - beziehungsweise, völlig egal, ob man Vorrat hat oder nicht. Wenn wir nach dem Weltuntergang alle in der Hölle landen, wird sich der Teufel sicherlich um viel sündige Schokolade bemühen.
Aber um der Frage gerecht zu werden - ich würde wohl eine Mischung aus beidem anlegen, da ich auch Suppe sehr gerne esse. 
7. Hattest du schonmal ne Hot-Chocolate-Massage?
Nein, leider nicht. Klingt aber lecker und ist zusätzlich auch noch bestimmt total angenehm. Setz ich mir also am besten auf die Liste der Dinge, die ich in Zukunft noch tun möchte :)
8. Welchen Schokoriegel würdest du nehmen: Mars, Snickers oder Twix? 
Aus dem Bauch heraus entscheide ich mich spontan für Snickers.
9. Kochst du auch mal deftig mit Schokolade? 
Nachdem ich mir darunter grad eher weniger vorstellen kann und sowieso nicht die mega Köchin bin - Nein, bisher nicht. Aber ich kann es mir definitiv vorstellen.
Allerdings habe ich mal eine Müller-Milch Schokolade mit Chili getrunken und fand die Kombination gar nicht mal so übel. 
10. Schon mal eine Schokoladenverkostung oder ne Schokomuseumsführung gemacht? 
Leider noch nicht. Möchte aber unbedingt mal in das Schokoladenmuseum.
11. Was würdest du alles für das letzte Stück Schokolade auf der Welt tun?
Puh, ich mag Schokolade wirklich gern, aber ich kann überhaupt nicht einschätzen wie weit ich bereit wäre, für Schokolade zu gehen. :)


So, das war es mal wieder von meiner Seite. Wie immer bin ich unkreativ mir nun neue Fragen zu überlegen und jemanden zu taggen.
Falls jemand Lust hat, die schokoladigen Fragen zu beantworten - Gerne!

In diesem Sinne,
1000 Schokoküsse!
(ノ^_^)ノ

Rätselhafte Vorgänge beim TV NOIR Konzert

Ich habe ja bereits neulich angekündigt. Konzerte sind toll. Man muss dringend mehr Konzerte besuchen. Unbedingt.
Daher war ich am Samstag mir Müsli ganz spontan mal wieder auf Konzert-Tour.

Dieses Mal auf dem Programm (und mal etwas völlig neues)

TV NOIR KONZERT: WE INVENTED PARIS & Moritz Krämer

Gleich vorweg - wundervoll.

Aber ich sollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
Zunächst haben wir uns beide mal wieder total in der Zeit verschätzt um schließlich um viertel vor 6 festzustellen, dass um 19 Uhr bereits Einlass in die Freiheizhalle ist. Also voller Hast durchs Bad gerast, kurz vor dem losfahren noch schnell die Nägel lackiert und ab ging die wilde Fahrt in die Großstadt.
Gelotst hat uns Google-Maps. Das hat leider teilweise so langsam reagiert, dass ich kurzzeitig schon am Zweifeln war ob wir jemals ankommen würden. Dann kamen wir zu dieser Brücke. Die hat uns so immens verwirrt, dass wir dreimal drüber gefahren sind, bis wir letztendlich den richtigen Weg von der Brücke runter gefunden haben.
Wir hatten zwar eine leichte Verspätung, haben aber dennoch gute Plätze gefunden. (ca. 7 oder 8 Reihe)
Nach einer kurzen Wartezeit ging dann das Spektakel auch los.
Moritz Krämer und We Invented Paris spielten abwechselnd. Live. Unplugged. So schön. So wunderschön. Ein derartiges Konzert im sitzen zu erleben war gigantisch, denn man konnte sich einfach von der Musik mitreißen lassen und komplett hingeben und träumen und genießen.
Dann gab es eine Pause.
Erschreckende und rätselhafte Entdeckungen, während wir draußen standen - daraufhin ein Glas Wein - man gönnt sich ja sonst nix und durfte obendrein Getränke mit ins Konzert nehmen :)
Auch die zweite Hälfte des Konzerts war einfach super - vor allem als der hübsche Sänger von WE INVENTED PARIS sich mitten in die sitzende Menge gestellt hat mit seiner Gitarre und einfach drauf los gespielt hat.
Ich muss es einfach immer wieder sagen, es war wundervoll. Ganz bezaubernd. Einfach schön. Mal etwas völlig anderes, aber absolut genau mein Ding. Musikalisch wie auch vom ganzen Umfeld her.
Daher meine Notiz an mich: Mehr Konzerte besuchen. Und definitiv TV NOIR im Auge behalten.
(Notiz an mich: Kat Frankie anhören)


Es war während des Konzerts leider etwas dunkel und unsere Plätze zwar gut, ich aber zu zittrig und insgesamt doch etwas zu klein um im Sitzen gute Bilder zu machen. Aber besser wie gar nix.

Samstagabend - gefühlte 1000 Konzerte in Bayern. Und dort wo ich bin, fernab der Heimat mache ich rätselhafte Entdeckungen. Schockierend und kurzzeitig hat es mich fast aus der Bahn geworfen und echt etwas verwirrt, aber ich habe mir alle Mühe gegeben, den weiteren Verlauf des Konzertes aus vollem Herzen zu genießen.

Der Abend stand im Zeichen von guter Musik. Es war ein Tripple-Abend. Denn wir haben im Anschluss noch das Backstage besucht und haben den Abend gemütlich Beim Weißen Lamm ausklingen lassen.
Rundum ein gelungener Abend - Eine Huldigung an gute Musik. Soviel steht fest.

Drei kleine Worte.

Drei Worte nur,
die mir so sehr am Herzen liegen.

Drei Worte nur,
die mir schon fast auf der Zunge liegen.

Drei Worte nur,
die ich zu sagen hab, wenn ich in deine Augen sehe.

Drei Worte nur,
die ich zu sagen hab, wenn ich dir gegenüber stehe.

Drei Worte nur,
die etwas bewirken können.

Drei Worte nur,
die etwas verändern können.

Drei Worte nur,
die ich endlich sagen muss.


Ich liebe dich!



Fick dich, Pisser!


Ein Abend an dem ich: Ehrlich glücklich! war.

Mit dem ganzen Faschingstrubel und allerlei was sonst so anfiel, bin ich leider gar nicht dazu gekommen, die Fotos vom Konzert zu ordnen.

15. Februar 2012: Tiemo Hauer & Band + Kids of Adelaide

Die Karten habe ich von M. zum Geburtstag bekommen und wir hatten einen super schönen und tollen Abend.
Das alles ist nur dadurch entstanden, dass ich bei meinem letzten Konzert (kurz nach Weihnachten) einen Flyer von der Ankündigung für Tiemo Hauer erhalten habe. Und da ich zu der Fraktion gehöre, die Flyer nicht direkt nach Erhalt auf den Boden werfen, habe ich ihn eingepackt und mit nach hause genommen.
Nach ein wenig youtube-Recherche war ich hin und weg und habe dann auch gleich M. damit infiziert.
Fazit: Das Konzert war super. Tiemo Hauer ist einfach der perfekte Junge am Klavier und es ist faszinierend, dass dieser Mensch praktisch nicht Klavier spielen kann, denn zwischendurch musste er sich von einem Bandkollege zeigen lassen, welche Tasten er nun am Klavier betätigen muss.
Jung, charmant und auf grandiose Weise ein richtig guter Musiker.
Auch die Vorband Kids of Adelaide hat mir sehr gut gefallen. Werde ich auf alle Fälle weiter verfolgen.
(Irgendwie haben M. und ich ein Talent dafür auf gute Konzerte zu gehen und eine tolle Vorband zu entdecken)

Hier noch ein paar Fotos:

Tiemo Hauer's Aufpasser hat mich zwar kurz vor Schluss etwas angezickt, denn scheinbar darf man nur während der ersten drei Lieder mit Spiegelreflex-Kamera fotografieren. Ich wusste das nicht - woher auch. Hab mich entschuldigt und mich wieder in der Menge versteckt.
ABER: Die Bilder sind toll geworden :)

Am Ende des Konzerts war dann auch noch Autogrammstunde.
Da ich mir schon vor einiger Zeit das Songbook zugelegt habe (da ich gern das Mädchen am Klavier werden möchte), war das natürlich der perfekte Anlass, um es gleich von Tiemo signieren zu lassen.
Sehr toll - hat mich echt voll gefreut.
Außerdem habe ich dann diese Woche gesehen, dass es in diesem Jahr noch ein neues Album gibt und ab Herbst noch Zusatz-Tour-Termine.
Ich muss dringend noch mal hin, denn es war wirklich eines der besten Konzerte, die ich seit langem gesehen habe.
Aber ich steh einfach auf Konzerte, auf live und auf Klaviere sowieso. Und wenn das dann auch noch von so einem süßen, jungen Bub vorgetragen wird... *__*

Und nachdem Konzerte so was wunder-wunder-wunderschönes sind, haben M. und ich entschieden, in Zukunft öfter auf Konzerte zu gehen. Sozusagen ein Pflicht-Pakt.

Nähe.

Ich weiß, du magst mich auch sehr gern - mit etwas Abstand versehen.

Nähe - es ist nur so ein winziges Wort und sagt doch so viel aus. Kein Abstand sondern Nähe.
Dabei wäre manches so viel leichter, wenn man nur ein wenig Distanz einhalten könnte. Denn dann wäre, all jenes was mit Nähe verbunden ist, überflüssig. Wenn man einen gewissen Abstand behält, bleibt man nicht ganz so angreifbar für Emotionen und alles, was sie nach sich ziehen.
Wenn man auf Abstand bleibt, ist es zudem auch einfacher den Blick für das wesentliche nicht zu verlieren.

Andererseits braucht der Mensch Nähe. Ich brauche Nähe. Jeder braucht irgendwie und irgendwo und irgendwann ein bisschen Nähe. Zuwendung. Zuneigung. Zusammenhalt. Man muss sich auch mal fallen lassen und hingeben. Was aber unweigerlich bedeutet, dass Gefühle im Spiel sind. Die Nähe die ich wollte hat mich angreifbar und verletzlich gemacht.
Ich habe es versucht und bin doch gescheitert. Und jetzt will ich bevorzugt niemanden in mein Leben lassen. Ich lerne jemanden kenne und bekomme im selben Moment unglaublich große Panik. Panik, jemand könnte mir erneut sehr am Herzen liegen, nah sein. Panik ich könnte einer anderen Person am Herzen liegen und nah sein. Panik, denn käme eine neue Person in mein Leben, müsste ich aufhören an dich zu denken. Panik, weil ich loslassen müsste, die Vergangenheit ruhen lassen müsste. Panik, weil ich endlich den Absprung schaffen müsste. Panik, denn was ist, wenn ich mich täusche. Ich Platz für jemanden einräume den ich nicht kenne, der mich letztendlich wieder enttäuscht. Wie kommt es, dass man sich so oft in Menschen täuscht, Menschen falsch einschätzt. Und obwohl ich zu dieser Erkenntnis komme, fällt es schwer loszulassen. Denn ich möchte die Hoffnung noch nicht ganz über Bord werfen. Ich versuche dir nachzulaufen und kann doch nicht Schritt halten.
Wir haben so viel verloren und das alles weil ich ein Stück mehr Nähe wollte. Nähe die du nicht geben wolltest und konntest. Mit jedem Stückchen Nähe, das ich einfordern wollte, indem ich dir noch näher auf die Pelle gerückt bin, hast du dich einen weiteren Schritt von mir entfernt.
Aber selbst wenn ich Freiraum lasse, gelingt es mir nicht die Differenzen zu überwinden. Es fällt mir schwer mit ihr zu leben, denn oftmals habe ich selbst das Gefühl, dass mich zuviel Nähe erdrücken könnte, mir die Luft zum Atmen nimmt. Aber ohne geht es schließlich auch nicht.

Wo also liegt die Grenze zwischen zuviel und zuwenig Nähe?



Nähe des Geliebten
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh' ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!
(Johann Wolfgang von Goethe)




3 Uhr 53 Minuten 35 Sekunden

Warum kann man die Zeit nicht anhalten,
warum nicht zurück drehen
und warum keine Momente überspringen?
Warum bin ich immer noch hier
und nicht mehr bei dir?  
Warum bin ich hier
und du dort?
Die Zeit geht weiter
und ich bleibe stehen,
bleibe irgendwie kleben
am nicht so rechten Fleck.
Ich fühle mich irreal,
unwirklich
und nicht existent,
denn zu existieren habe ich
schon vor einer Weile aufgegeben. 

Ich sitze am Tisch
und sehe von oben auf mich herab
und frage mich
warum ich überhaupt
- zum Teufel -
an einem Tisch sitze. 
 So ganz ohne dich ?!

Ich möchte das Haus nicht verlassen,  
 denn ich könnte dir begegnen. 

Ich möchte das Haus verlassen,
denn ich könnte dir begegnen.

Über das Vermissen.

(Hier müsste eigentlich das Video von Klee mit 'Meilenweit' stehen)

Es gibt Momente im Leben, da ist alles gut.
Es gibt aber auch jene anderen Momente...
...da vermisse ich Menschen, Situationen, Dinge, Gemeinsamkeiten, gemeinsam sein, Kleinigkeiten, die kleinen Momente, die im richtigen Augenblick perfekt sind.
Ich vermisse die Heimat, obwohl ich mitten drin bin. Vermisse die Stille, wenn ich mich in einem lärmenden Raum befinde und wünsche mich aus meinem leisen Zimmer zurück in eine überfüllte und laute Menge, um nicht meinen eigenen Herzschlag hören zu müssen.
Es gibt Momente, in denen in einer Sekunde unendlich viel passiert, dass meinem Kopf kein Gedanke bleibt um zu vermissen. Und dann kommen Momente, in denen mein Kopf explodiert und mein Herz zerspringt. In denen so einiges zu viel wird und  manches nicht reicht.
In denen ich mich in die Vergangenheit zurück wünsche. Fest stecke und fest halte, stehen bleibe und nicht weiter komme.
Momente in denen ich mich rastlos fühle und gleichzeitig so ratlos. Fremd und unerkannt in der Mitte von Freunden.
Ich vermisse Halt und die geregelte Ordnung, wenn in mir drin nur Chaos herrscht. Ich will nicht weiter und stets davon laufen. Ich will sagen können: 'Ich bin angekommen, ich geh nicht mehr weg!'
Ich will nicht aufstehen, wenn der Tag keinen Sinn ergibt. Ich will das Unwetter in mir beseitigen, Gedanken verbannen und das 'Vermissen' auslöschen.
Ich will Lustiges nicht nur mit mir selbst teilen müssen.
Mein Herz schreit...und ich - schweig' !

Ich will nicht mehr vermissen müssen, auch wenn ich stets das Vermissen missen müsste.

Herz, Bauch und Kopf!

Bevor ich das nehme, was ich kriegen kann, warte ich lieber, bis ich das bekomme, was ich haben will!

Es gibt 2 Sorten Menschen: Diejenigen die nehmen was sie kriegen und das Beste daraus machen und jene die warten bis sie bekommen was sie wirklich wollen.
Welche Sorte Mensch wir sind beeinflusst unser Denken und Handeln.

Ich möchte alles und es soll perfekt sein. Ich will nicht zweifeln, will nicht die 2. Wahl treffen, nicht die Notlüge wählen. Ich möchte Herz und Seele in eine Sache stecken, Körper und Geist vereinen, mich fallen lassen, verlieren und hingeben.
Ich hätte mit einer zweifelhaften Entscheidung immer im Hinterkopf mich selbst zu belügen.
Warum mit etwas zufrieden geben, das ich eigentlich nur halb möchte.
Und dennoch gibt es die anderen Personen und es hat mich schockiert, dass mir eine dieser Personen neulich gegenüber saß, unverblümt und offen zugegeben hat, das eine bestimmte Entscheidung mit einem zweifelhaften Hintergrund getroffen wurde. Sozusagen im gesamten betrachtet, das kleinere Übel gewählt wurde.
Okay, sich für das kleinere Übel zu entscheiden, das erscheint mir sinnvoll und logisch, allerdings nicht wenn es auf Kosten einer anderen Person ist.
Lieber warte ich 1000 Jahre und wenn ich letztlich alleine sterbe, bevor ich eine Entscheidung treffe, von der ich nicht voll und ganz überzeugt bin.
Denn schließlich können wir auch beim warten reifen und an Stärke gewinnen, statt die Zeit zu vergeuden und Millionen Schritte zurück zu machen, wenn wir uns in Situationen aufhalten, die nicht dem innersten Herzenswunsch entsprechen.
Und selbst wenn sich nach einiger Zeit heraus stellt, dass eine Entscheidung nicht zum perfekten Ende geführt hat, weiß ich dennoch, dass es meine Entscheidung war und auf dem Weg zur Perfektion nur ein kleiner Umweg war.
Ich finde es ist viel mehr wert, wenn man im tiefsten inneren ganz genau weiß, was man wirklich will.
Das einzige für das ich mich noch Entscheiden muss ist:
  • höre ich auf die innere Stimme 
  •  folge ich meinem Bauchgefühl 
  •  oder tue ich das, was mein Herz mir sagt ?
Ob nun innere Stimme, Bauchgefühl oder Herz, ich glaube alle drei sind sich einig wo die Reise in der Zukunft hingehen soll.
Nun bleibt als letzte Frage noch das wie, aber ich setzte allen Glauben in meinen Kopf, der mir hoffentlich bald den richtigen Weg weist!


Tribute to my Müsli

Habe heute ein neues-altes Notizbuch angefangen, da ich mein aktuelles in meinem Umzugs-Wirr-Warr-Wahn nicht mehr finden kann.
Das schöne an einem alten Notizbuch ist, dass schon einige Seiten gefüllt sind.

Daher möchte ich euch heute etwas daraus präsentieren:

Eine Freundschaft
so wie ein wundervoller Song
den man erst komponieren muss.
Wie der Tage die Sonne braucht
und der Mond die Sterne.
Weil du mich auffängst wie ein Rettungsseil
und mir hilfst wieder aufrecht zu gehen.

Möge die Melodie unserer Freundschaft nie verklingen!
Ich wünsche dir, dass die Sonne immer scheint
und der Himmel voller Sterne für dich leuchtet
Mein Versprechen - dich aufzufangen
wie ein Sicherheitsnetz
oder notfalls 1000 Kissen bereit zu halten,
damit du stets weich fällst.


Das Viertel-Jahrhundert Finger Food

Eigentlich bin ich ja wirklich kein Fan von Küchen und kochen. Aber ich habe festgestellt, kleine Häppchen vorzubereiten macht mir sogar Spaß.

Daher möchte ich euch dringend einige Bilder zeigen, die dabei entstanden ist. Essen ist toll und Essen ist fotogen. Es wackelt nicht und macht nie ein doofes Gesicht.....




Eigentlich weiß ich immer nie ob ich den Tag mag. Aber ich stand einfach mal mehr oder weniger den kompletten Tag in der Küche. Die Zeit ging schnell rum und ich musste nicht weiter drüber nachdenken.
Die Mühe hat sich gelohnt, allein schon wegen den Bildern.
Aber ich glaube auch es ist alles in allem sehr gut angekommen.


Jetzt reicht es wieder mit Augen-Schmaus.

Heute Abend freue ich mich sehr auf das Tiemo Hauer Konzert und darauf, wieder schöne Bilder zu machen.
Und bald ist hoffentlich auch mein Kopf zuhause angekommen und es gibt wieder mehr Texte und weniger Bilder von Essen :)


Sonne und Schnee

... eine wundervolle Kombination!
Daher möchte ich euch dran teilhaben lassen. Unglaublich toll, wenn man einfach raus gehen kann und einem kein Studium im Nacken sitzt, dass einem sagt: 'Geh sofort zurück zum Schreibtisch!' :)



Mein Kopf ist immer noch etwas verwirrt und noch gar nicht richtig zuhause angekommen. Ich kann wirklich noch nicht ganz realisieren, dass ich ein weiteres Kapitel meines Lebens abgeschlossen habe und sich nun ein neues öffnet.
Das Kisten und Gerümpel-Chaos vom Umzug hab ich bisher auch noch nicht weiter beachtet. Vielmehr versuche ich es gekonnt zu ignorieren.
So bald ich auspacke wird es natürlich dann auch ziemlich wahr, dass ich wieder zuhause wohne. Puh. :)

Ich wünsche euch einen schönen 13. Februar

!!!

Denken Männer, oder denken Frauen zuviel?

Keine Sorge, hier geht es nicht drum, dass ich sagen möchte, Männer würden nie denken, auch wenn ich das manchmal denke! Es geht eher um die Kluft zwischen Männer und Frauen. Die Gedankenkluft, das Frauen das Talent besitzen über alles und jeden - mit Liebe zum Detail - nachdenken, überdenken, philosophieren, analysieren, interpretieren. (Oder vielleicht bin das einfach nur ich)
Was mich dabei besonders beschäftigt, abgesehen natürlich von der Zeit, die ich in sinnlose und auch nützliche Gedanken stecke, ist die Tatsache, ob auch das andere Geschlecht abends mal im Bett liegt und sich eine 'Was wäre wenn...?'-Frage stellt.
Meine Gedanken kreisen oft und sehr viel. (Ich müsste mittlerweile schon Kilometer-Geld absetzen dürfen)
Ein Beispiel - eine einzige SMS - 160 Zeichen lang. Theoretische Zeitaufwand im Normalfall nur wenige Minuten.. Vielleicht eine Zusatzminute um die Schreibfehler auszubessern weil man zu schnell getippt hat oder die merkwürdige Autokorrektur Wörter in falsche Wörter korrigiert hat.
Praktischer Zeitaufwand, da ich intensiv drüber nachdenken muss ... in etwa 30 Minuten. Weil ich mir über den Einsatz des Wortes 'eigentlich' den Kopf zerbreche. Hier ein 'eigentlich' weg lösche, dort eins einfüge. Weil ich mindestens eine Person Korrektur lesen lasse und mich dann noch mal 10 Minuten mit der Korrektur-Lese-Person drüber unterhalte, ob man in irgendein 'vielleicht' oder 'eigentlich' zu viel oder was falsches hinein interpretieren könnte.
Die Lesezeit hat dann vermutlich nur 20 Sekunden gedauert und die Antwort in etwa 3 Minuten. Und das obwohl ich meine 'eigentlich's so wohlgewählt und auf eine genau durchgedachte Weise verteilt habe. Klar, beim lesen sieht man halt dann doch mal wieder nicht, wie viel Zeit ich eigentlich in so eine poplige Nachricht investiert habe.
Eigentlich schon verrückt, dass ich mir auch Monate später noch über unterschiedliche Themen meines Lebens das Hirn zermatern kann und mich gleichzeitig frage, hat irgendein Mensch über selbige Themen genauso intensiv drüber nachgedacht. Offensichtlich nicht. Oder doch? Liegst du ab und zu auch mal die halbe Nacht wach, um darüber zu philosophieren, was ich vielleicht in eben diesem Moment tue? Wie es mir geht und ob ich glücklich bin, so wie es momentan ist?

Was noch viel wichtiger ist, merkst du, wenn ich an dich denke? Verpasst dir dein Herz dann nicht vielleicht einen kleinen Stich, weil ich gerade mit all meiner vorhandenen Willenskraft an dich denke?

Ich hör nun auf, weiter zu philosophieren und weiter nach zu denken.
(Die Lernerei macht mich zur Zeit ziemlich verrückt und auch sehr matschig im Kopf)


Das richtige Timing.

Gestern Nacht als ich nicht schlafen konnte, habe ich mir Gedanken über Timing gemacht.
Vielleicht lag es auch ein wenig daran, dass ich in alten Bildern gestöbert habe...

'Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.'
oder
'Wer zu spät kommt, verpasst das beste.'

Altbekannte 'Weisheiten' die uns immer wieder im Leben begegnen und die wohl doch einen ziemlich wahren Kern besitzen.
Denn im Leben dreht sich alles um das richtige Timing. Denn wenn dieses nicht stimmt, kann jede Situation - auch mit den perfektesten Voraussetzungen - nur zum scheitern verurteilt sein. Nur wenn der zeitliche Rahmen passt, wird auch alles funktionieren.

Als wir beide uns getroffen haben, war das Timing? War es dieses schicksalhafte Timing, dass ich - obwohl ich am nächsten Tag arbeiten musste - doch noch fortgegangen bin. Ebenso du - wo du doch am nächsten Tag eine Prüfung geschrieben hast? Hat das Timing uns an diesem Abend in den selben Club geführt, den wir beide seit langer, langer Zeit mal wieder aufgesucht haben? Oder war es doch mehr Schicksal? Immerhin haben wir uns ein Jahr vorher genau am selben Ort schonmal getroffen, aber halt im falschen Moment, mit dem falschen Timing.

Und obwohl das Timing an diesem Abend irgendwie gestimmt hat und im Nachhinein dann irgendwie doch nicht so, wird es irgendwann anders, an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit, stimmen? Wenn du momentan noch nicht bereit bist, was wird in 2 Jahren sein? Möglicherweise bist du dann bereit, aber was mache ich in diesen zwei Jahren? Stehen bleiben oder weiterentwickeln? Weiter nach dem perfekten Timing suchen? Wenn du bereit bist, bin ich möglicherweise schon 10 Schritte weiter den Weg des Lebens gegangen.
Es gibt viele Menschen die immer den richtigen Moment, das richtige Timing treffen. Und ich habe wohl ein Talent dafür gerne mal den falschen Moment zu treffen. Aber das Leben muss schließlich weiter gehen, auch wenn das Timing selten stimmt.
Also laufen wir weiter, blindlings durch Straßen, auf der Suche nach dem perfekten Moment, der nur dann perfekt ist wenn wir das richtige Timing besitzen und uns dann - durch Zufall oder Schicksal - auch noch am richtigen Ort befinden.



Prioritätenfolge...

Heute beim Lernen, bin ich an dem Wort 'Prioritätenfolge' hängen geblieben.
Dabei ist mir ein Spruch eingefallen, der mir vor einiger Zeit gesagt wurde:
'Man muss im Leben Prioritäten setzen'
Es ging um den Mangel an Zeit und das Problem alles im Leben unter einen Hut zu bekommen. Es ist schwer mit wenig Zeit jeden glücklich zu machen und zufrieden zu stellen. So sehr man versucht, wenn nicht genug Zeit da ist, kann man sich noch so sehr bemühen, aber alles zu schaffen wie man es sich ursprünglich vorstellt ist oftmals ein Ding der Unmöglichkeit. Man stößt an seine Grenzen. Man scheitert.
Es gibt so viele Momente, in denen ich mir wünschte, ein Tag hätte mehr als 24 Stunden, damit ich alles was ich tun muss und alles was ich gerne tue miteinander vereinbaren kann. Damit ich schaffen kann, was ich mir vornehme ohne das ein 'muss' oder ein 'gerne' leidet. Ich stecke ungern zurück und noch weniger möchte ich Abstriche machen, wenn ich mir eingestehen muss, dass ich an einem Wochenende nicht all die Dinge machen kann die ich will und die Dinge die ich erledigen sollte.
Um dem Drang 'alles unter einen Hut zu bringen' ohne daran selbst kaputt zu gehen entgegenzuwirken, muss ich nun also anfangen, mir selbst Prioritäten zu setzen.

Aber wer sagt uns, wie wir uns entscheiden sollen bei der Prioritäten-Frage? Welchen Dingen man im Leben Vorrang gewährt und welchen nicht, ist einzig und allein unsere persönliche Entscheidung. Wer hat es verdient, in der Prioritätenfolge oben zu stehen und welche Dinge stellen wir hinten an? Wenn ich meine eigenen Prioritäten setze, wer ist bereit zurück zu stecken? Wer kann akzeptieren, wenn ich eine andere Sache favorisiere.
Es fällt mir sehr schwer zu entscheiden, was ich vorziehe und wen ich hinten anstellen muss. Im Gegenzug gibt es aber auch einige Dinge die ich sehr gerne aufschiebe, denen ich weniger hohe Prioritäten im Leben zukommen lasse.
Woher weiß man, ob die Entscheidung über die gewählte Prioritätenfolge die richtige war? Das kann uns dann wohl leider nur die Zeit zeigen - und die ist der limitierende Faktor dabei.


11 Fragen - 2. Runde

Heute wurde ich von Simone getaggt. Es freut mich sehr!!!
Super wie ich finde, da mir Fragen beantworten echt Spaß macht und mir die Möglichkeit gibt, einen weiteren Blick auf mich selbst zu erhalten. Dinge, über die ich mir selbst bisher kaum Gedanken gemacht habe.

1) Komplimente, die du oft zu hören bekommst?
Irgendwie habe ich gerade keine Komplimente im Kopf. Allerdings finden mich viele Leute immer süß, weil ich klein bin. Ob man das nun als Kompliment sehen will oder nicht...ich finde es immer ganz lustig, wenn Menschen meine Größe mit Süßheit verknüpfen. (fataler Fehler ;))
2) Worauf achtest du bei einem Menschen als Erstes?
Ich achte eigentlich auf nichts spezielles. Vielmehr betrachte ich ob das Gesamtbild in sich stimmig ist. Der erste Eindruck muss stimmen und damit verbunden muss natürlich auch die Sympathie passen.
3) Gibt es einen Menschen, den du gern besser kennenlernen würdest?
Nicht besser, sondern überhaupt kennenlernen würde ich gerne Judith Holofernes.
Ansonsten gibt es sicherlich sehr viele Menschen in meinem näheren Umfeld, die es wert wären, sie näher kennen zu lernen
4) Wo siehst du dich in zehn Jahren? Bestenfalls?
Wie immer sehr schwer für mich zu beantworten. (siehe auch Frage 6 hier) Mein Blick begrenzt sich - trotz meiner Planwütigkeit - meistens nur auf die nächsten Wochen und Wochenenden. 
5) Wovor hast du heute keine Angst mehr?
Vor Schatten!
Früher, als ich abends meine Oma besuchen ging, war auf dem Weg der Schatten eines Wasserhydranten über den ich immer mit einem großen Schritt hinweggegangen bin, aus Angst ich könnte in dieses schwarze Loch hineinfallen.
Heute hopse ich aus Spaß manchmal noch über 'das schwarze Loch drüber' - Aber nun weiß ich ja, dass es kein Loch sondern nur ein Schatten ist, vor dem ich keine Angst haben muss.
6) Was motiviert dich im Leben?
Ich wache morgens oft auf und frage mich, wieso ich aufstehen sollte. Zu einem Ergebnis bin ich bisher noch nie gekommen. Trotzdem stehe ich jeden Tag auf, weil es irgendwie weiter gehen muss. Oder vielleicht auch der Gedanke daran, dass ich noch irgendetwas erreichen möchte in meinem Leben. Etwas, an das die Welt irgendwann zurück denken kann. (hmmm klingt verrückt)
7) Lieblingszitat oder eines, das dir gerade einfällt?
Einfallen tut mir gerade im Moment dieses:
"Allein die Tatsache, daß er mein Leben zerstört hat, zwingt mich, ihn zu lieben." 
Und eines, das wirklich zu meinen Lieblingszitaten zählt ist dieses:
"Mein ganzes derzeitiges Leben ist nicht wahr, es findet nur irgendwie statt, während das Leben mit dir nicht stattfindet, aber ohne Zweifel wahr ist."
8) Was ist wahre Freundschaft?
Wahre Freundschaft ist wunderschön.
Dazu gehört... Wissen was der andere denkt ohne zu reden - wenn Blicke mehr als Worte sagen. Zusammen zu lachen, zu schweigen, zu weinen und unendlich viel reden zu können. Die Sätze des anderen beenden können. Das Gefühl, egal was passiert, die andere Person kann jedes Problem lösen oder es zumindest erträglicher gestalten.
9) Eine schöne Kindheitserinnung, die dich heute noch schmunzeln lässt?
Spontan fällt mir diese Situation ein: Ich hatte einen furchtbaren Albtraum, bin aufgewacht und hab schrecklich geweint. Meine Schwester wollte mir einen Gefallen tun und nahm mich Huckepack um mich zu meinen Eltern zu bringen. In der Dunkelheit sind wir die Treppe runtergefallen. Dann habe ich noch mehr geweint und meine Schwester auch. Wenn ich heute dran denke muss ich einfach kichern, weil es vermutlich irre komisch aussah, wie wir einige Stufen hinunter gepurzelt sind.
10) Wer oder was hat dich im Leben am meisten inspiriert?
Ich bleibe dabei, die Musik ist wichtig und vor allem wichtig für mich - so wie die Luft zum Atmen, brauche ich Musik zum leben. Sie gibt mir immer wieder Kraft, da ich für jede Situation die perfekte musikalische Untermalung habe. Ich liebe es dabei auch, die Liedertexte zu durchforsten. Natürlich sind es auch meine Freunde, die ich sehr bewundere, da jeder auf seine eigene Weise einzigartig ist. 
(siehe auch Frage 5 hier)
11) Für alle Harry Potter-Fans... Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw (♥)
oder Slytherin?
Ravenclaw oder Gryffindor wären wohl beides eine sehr gute Wahl für mich. Wobei die Hauptsache ja eigentlich ist, dass ich gerne in Hogwarts zur Schule gehen würde! :)

Vielen lieben Dank an Simone für ihre Fragen.
:)

Da mir wie immer die Kreativität fehlt, mir neue Fragen zu überlegen, endet der Beitrag hier.