Ich kann nicht schlafen, weil mich das Grübelmonster quält!

Episode 1

Eine Million Mal von A nach B gewälzt und dem so bitter benötigten Schlaf ferner denn je. Schuld ist mal wieder das Grübelmonster, das mich, still und heimlich, kurz vorm Einschlafen überfällt.

Sprüche wie „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!“, „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ oder „No risk, no fun“ (bevorzugte Schreibweise: „nö risk, nö fun!“) geistern mir mal wieder durch den Kopf. Und eigentlich hängen sie mir schon zum Hals heraus. Vielleicht hat Mami doch recht, wenn sie sagt, nichts überstürzen und die Fakten abwägen. Aber wer denkt schon rational, wenn es drum geht Entscheidungen zu treffen? Vor allem nicht Ich. Da bin ich dann doch viel zu sehr das „Bauchentscheidungen-Kind“, das möglicherweise manchmal zu schnell handelt… Und dennoch, frage ich mich, ob es manchmal besser wäre, vielleicht einfach mal NICHTS zu wagen um in den Mauern des Selbstschutzes zu verweilen. Lieber mal den einfacheren Weg zu wählen, als mir ständig selbst mein Leben zu verkomplizieren. Darin bin ich ja offensichtlich die Heldin schlechthin.
Irgendwie wäre es viel einfacher weg zu laufen, als das Risiko einzugehen, die Karten auf den Tisch zu legen.
Es gibt Momente im Leben, da muss man die Notbremse ziehen! Schadensbegrenzung betreiben? Aufhören, wenn es am schönsten ist? Damit umgeht man zumindest die Gefahr, sich selbst unnötigen Schaden zu zufügen. Aber was wäre denn dann das Leben schon? Ein Leben ohne Risiko, ohne Spaß? Denn wie Churchill sagte, ist schließlich die Kunst, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.
Ich glaube ich springe doch lieber ohne Fallschirm die Klippen runter und genieße den freien Fall. Und wer weiß, vielleicht gibt es kurz vor dem Aufprall doch ein Sicherheitsnetz, das mich auffängt.


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