Akku laden!

Nur noch wenige Prozente verbleiben und bis ich wieder laden kann, dauert es noch.
Durchhalten und die verbleibenden Kräfte sparen.
Hoffen, dass die Zeit schnell um geht, bis man wieder auftanken kann.
Aber, was wäre schon ein Tag ohne? Würde doch auch vorbei gehen.




Tja, ohne das Handy kann man schon mal auskommen, doch wenn die eigenen, inneren Kräfte aufgebraucht sind, sieht es langsam düster aus.

Morgens aufzustehen fällt schwerer denn je. Doch ich zwinge mich dazu, denn es gibt noch so vieles, das ich erledigen muss. So vieles um das ich mich kümmern muss. So vieles was ich noch machen wollte.
Der Kopf quillt über. Platzt aus allen Nähten, weil es so viel gibt an dass ich denken muss und so viele Gedanken, die es noch zu denken gilt.
Wieder Mal dreht sich alles darum, mit dem letzten bisschen Kraft, dass noch vorhanden ist, alle Erwartungen zu erfüllen, die ich an mich selbst stelle. Aus dem Spiegel grinst mich ein Zombie an, der nur noch wage Ähnlichkeit mit mir hat. Selbst in Zeiten in denen man zur Ruhe kommen könnte, sollte und müsste, rollen die Gedanken unaufhaltsam weiter. Ich drehe mich im Gedankenkarussell und es gleicht einem Teufelskreis. Die Gedanken die mich nicht loslassen, nehmen mich so sehr in Beschlag, dass die benötigte Ruhe für Kopf und Körper nicht mehr eintritt. Es ist dieser Teuefelskreis, alles auf einmal schaffen zu wollen, um sprichwörtlich auf zwei und noch mehr Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen und das große Problem nicht NEIN sagen zu können.

Ich fühle mich ausgelaugt, kraftlos und verbraucht nach diesem turbulenten Jahr.
Ich bin auf der Suche nach Ruhe und endlich glitzert etwas am Horizont. Ein wohlverdienter Urlaub, der mir hoffentlich Ruhe, Entspannung, Gelassenheit und hoffentlich auch Lebensfreude zurückbringt. Denn jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, an dem alles zu viel ist und ich mir sehnlichst wünsche, mich einfach hinzulegen, runterzukommen und auszuspannen. An einem Punkt an dem ich aus dem Gedankenkarussel aussteigen will, um die Gedanken endlich zu Ende zu denken, statt mich weiter mit ihnen im Kreis zu drehen.

Auch wenn es mir schwer fällt, ist mir klar geworden, dass man auch mal sagen muss, wenn es reicht und dass es kein Zeichen von Schwäche ist, auch mal Nein zu sagen. Dass man sich auch Momente für sich selbst gönnen muss, ruhig auch mal Hilfe in Anspruch nehmen darf und sich Gedanken um seine eigenen Prioritäten machen sollte.

Wie macht ihr das, wenn euch alles über den Kopf wächst? Wie entspannt ihr euch und woraus schöpft ihr Kraft? Steckt ihr auch manchmal im Gedankenkarussell fest?







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