Der Klang von Melancholie

Heute gibt's mal wieder eine kleine, musikalische Empfehlung die aus dem Herzen kommt.
Aus tiefer Zuneigung zur We Destroy Disco - Familie.

Neulich Nacht also - 4:46 Uhr und dieses Schmankerl erreichte mich per Heldenpost und ich lauschte Nachts (oder auch frühmorgens) noch andächtige 3 bis 4 Mal.

Ich lauschte und lauschte und kam nicht umhin, mir Gedanken zu machen.


Aber erstmal die Fakten:
Melencolia I - Kupferstich von Dürer. In diesem Zusammenhang gibt es übrigens noch 2 weitere "Meister"werke. Melencolia I gilt übrigens als eines der rätselhaftesten Werke Dürers und während ich das Bild betrachte und dazu die wundervolle Musik anhöre, fühle ich mich mehr denn je selbst sehr verwirrt und ratlos.
(Ich hoffe ja auf zwei weitere Stücke und damit auf ein neuzeitliches Meisterwerk.)

Aber zurück zur Melancholie.
Melancholie. Das Wort ist dem Klang nach ja eigentlich ganz schön. Während ich allerdings durch mein Lexikon blättere um mich weiter in die Melancholie einzulesen, muss ich erschreckender Weise feststellen, dass die Bedeutung dahinter alles andere als schön ist bzw. die Begrifflichkeit die das Wort Melancholie übermitteln soll.
Niedergeschlagenheit. Schwermut. Tiefe Traurigkeit.
Manchmal gibt es Stunden in denen man sich unendlich melancholisch fühlt und vielleicht war es Schicksal, dass mich dieses Lied genau in einer solchen Stunde ereilt hat. Denn Musik ist in diesen Momenten das einzige was ich ertragen kann, um der Traurigkeit die sich angesammelt hat, ein bisschen Raum zu gewähren, damit sie sich entfalten kann. Damit sie Platz findet, um mich innerlich nicht zu erdrücken.
Und auf der harten Realität eines Teppichbodens ist viel Raum für Schwermut und für melancholische Stunden und auch viel Raum für diese schöne Musik.

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