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Magische Mottos 2017: März

Der März neigt sich dem Ende zu und der April lacht mir schon entgegen. Das Magische Motto für den März war "Bewegung" und ich kann kaum glauben, wie schnell sich das erste Vierteljahr bewegt hat. 

Ich weiß, hier ist es in letzter Zeit sehr still geworden und sehr unbewegt. Das liegt daran, dass sich mein Privatleben gerade sehr schnell bewegt. Trotzdem gibt's heute noch ein paar bewegte Bilder aus meinem Archiv.

Magische Mottos November

Am gestrigen Sonntagnachmittag ging es seit langem mal wieder auf einen Foto-Spaziergang. Neben dem neuen Objektiv, welches wir gerne testen wollten, machte ich mich auch auf Motto-Jagd für den November und für das vorletzte Thema von Paleicas magischen Mottos!

Das Thema, das uns die liebste Paleica gestellt hat lautet "Monochrome Momente". Paleica's Wunsch war es, Momentaufnahmen zusehen, die die Flüchtigkeit zeigen.
Für mich sind das Aufnahmen, die die Zeit und die Vergänglichkeit abbilden.
Für mich sind Momentaufnahmen, Bilder, die die Zeit festhalten und Vergangenes sichtbar machen.

Die Erschütterung im Innersten

"Stell dich nicht so an, das Leben ist kein Ponyhof." sagte sie und ich wollte ihr glauben. Doch dann sah ich in mich hinein, sah die vielen Trümmer, die da lagen - Kleinere und Größere - die abgebröckelt sind von meinem Innersten. 


Die Geschichte vom Baum.

Der Wind - er bläst diesen kleinen Samen durch die Welt. Weiter immer weiter, bis der Samen einen Platz fand, an dem er bleiben wollte. Er ließ sich nieder auf Mutter Erde, am Fluss des Lebens. Es verging eine Zeit, bis aus dem Samen ein kleines Pflänzchen spross. Unscheinbar.

Magische Mottos Juni

Das so heiß von mir geliebte Fotoprojekt "Magische Mottos" habe ich leider im Juni vernachlässigen müssen. Da allerdings das Thema meiner liebsten Paleica im Juni ein richtig spannendes war, habe ich mich dazu entschieden, dieses Thema nachträglich noch zu bearbeiten. Das Thema im Juni lautet "Same same - but different". Tatsächlich habe ich auch im Juni bereits darüber nachgedacht und im Archiv mit der Recherche begonnen, es letztendlich dann aber doch nicht mehr geschafft, die passenden Bilder auszuwählen und zusammenzustellen. Sicherlich, werden euch einige der Bilder bekannt vor kommen, aber in mir hat dieses Thema genau das ausgelöst.

Ich habe eine Masse an Collagen für euch vorbereitet und dabei festgestellt, wie häufig ich "same same, but different" fotografiere.

2 Fragen über Glaube und Leben

Kürzlich kam mir ein Lied in den Kopf. Ein Lied einer Band, die ich lange Zeit liebte - ach was rede ich, ich liebe sie auch heute noch.

Es handelt sich um die Band Klee. Eine Band mit der ich viele schöne Momente teilte. Eine Band die gleichzeitig aber auch mit etwas verbunden ist, das so nicht mehr existent ist - aber das ist eine andere Geschichte.

Es ist ein wunderbares Lied, welches ich wirklich schon sehr lange nicht mehr gehört habe. Heute regt es mich zum denken an, da mir der Text sehr gut gefällt.

Magische Mottos Mai - Teil 3

Für einen guten Start in den Feiertag gibt es heute den nächsten Schwung an Bildern. Der Besuch im botanische Garten hat mir einfach so viel Magisches Material beschert, das ich gerne mit euch teilen möchte.
Die Blüten habe ich - ebenso wie meine Blätter - in zwei Teile geteilt. Einmal die "freundlichen" einmal die "dunkleren". Den Start machen die verschiedenen Collagen von "düsteren" Blumen, Blüten und Knospen und einige Gedanken über mich selbst und über das Innehalten.

Magische Mottos Mai - Teil 2

Ich habe ja bereits im letzten "12 Magische Mottos"-Beitrag angekündigt, dass ich noch viel mehr Blüten und Blätter für euch habe, denn ich hatte einfach richtig viel Freude am Fotografieren.
Im 2. Teil möchte ich euch weitere Bilder von Blättern zeigen. Während ich im letzten Beitrag, die hellen und freundlichen Blätter zusammengestellt habe, kommen heute die eher "dunkleren".

Manchmal ist weniger mehr!

Im letzten Jahr ist mir in der Blogger-Szene sehr häufig das Wort "Mehrwert" unter gekommen. Und während Hinz und Kunz versucht, auf seinem Blog Mehrwert zu generieren, frage ich mich mal wieder ob ich nichts mehr wert bin - ohne Mehrwert. Das Wort hat mich in den letzten Wochen umgetrieben - nicht, weil ich das Gefühl habe, mein Blog bräuchte mehr "Mehrwert", sondern weil ich mich frage, wie sich das mit dem Mehrwert im realen Leben verhält.
Brauchen Freundschaften Mehrwert, damit sie funktionieren? Bin ich für andere Menschen nur etwas wert, wenn ich Mehrwert liefere? Wenn ich einen Nutzen für sie bringe? Wie viel Mehrwert braucht das echte Leben und wie viel Mehrwert verlange ich vielleicht selbst manchmal von anderen? Verlangt nicht vielleicht jeder einmal mehr als nur ein bisschen, weil wir letzten Endes vielleicht doch nur selbst-getriebene, egoistische Individuen sind?

Der Zoo des Lebens

Menschen sind verschieden. Keine Seele gleicht der anderen. Charaktere präsentieren sich im Zoo des Lebens mit ganz unterschiedlichen Facetten. Die einen sind fedrig, die anderen fellig, die einen mit Stacheln, die anderen mit scharfen Krallen. Ob Gutmütig und liebenswert oder kampflustig und gefährlich. Es ist alles vertreten - denn Menschen sind verschieden.
In der letzten Zeit fühle ich mich damit konfrontiert, dass die Andersartigkeit der Menschen einige Konflikte nach sich zieht und zu Kämpfen führen kann. So wie in der Wildnis, kann nicht jedes Tier mit dem anderen Zusammenleben. Der Eisbär wäre unendlich traurig, wenn er gemeinsam mit dem Löwen in der Savanne leben müsste - das habe ich schon bei Zoo Tycoon gelernt. Nur wenige Tiere mögen die selbe Umgebung und nur wenige kann man in ein gemeinsames Gehege pferchen. So ergeht es letztendlich auch uns Menschen. In ein "Gehege" sollten wir uns nur mit einem Gleichgesinnten pferchen lassen.

Nach dem Drama folgt der Applaus

Tatort: Gymnasium. Ich hielt in der 11. Klasse ein Referat über "Die Räuber" von Schiller. Ein Drama. Also die Literaturform. Das Referat war kein Drama, sondern ganz gut. Ich erinnere mich wie ich den Aufbau eines Dramas an die Tafel malte und meinen Mitschülern erklärte, dass ein Drama in 5 Phasen eingeteilt wird. Am Ende bekam ich vom Lehrer ein Lob und eine gute Note und ich ging mit dem Wissen aus der Klasse, dass ich Dramen nun verstanden habe.

Doch in der Neuzeit lässt sich ein Drama nicht mehr zwingend in diese 5 Phasen einteilen. Es gibt keinen Lektüreschlüssel, um die passende Interpretation für das eigene Drama zu ermitteln, keine Erläuterungen, die bei der Analyse helfen. Reclam hat versagt.

Doch vielleicht ist ja gar nicht alles Drama, was ich denke? 
Laut der Begriffsdefinition ist ein Drama:
1. ein Bühnenstück mit verhängnisvollem Ausgang.
2. bewegendes, verhängnisvolles Geschehen.

Blickwinkel: 7 Jahreszyklus

Der Valentinstag rückt näher und nahezu jeder flippt aus. Valentinstagsliebende und valentinstagshassende Menschen bekriegen sich und dazwischen streut die Industrie fleißig Herzchen in jeden noch so kleinen Zwischenraum.

Daneben stehe ich, bin genervt von den vielen Herzen aber irgendwie verliebt in die Liebe. Doch für mich bringt dieser Tag nicht Liebe feiern oder sich dem Valentinstag verweigern sondern ein neues Lebensjahr. Mit ganz großen Schritten geht es vorwärts im Leben und aus der acht am Ende wird also bald eine neun gemacht. Eine neun mit vielen Herzen, ein bisschen Liebe und irgendwie der beißenden Frage, wann ich eigentlich so alt geworden bin?!

Heldenhafte wundersachen - Teil 43

Die Zeit verfliegt, es ist schon wieder Mittwoch geworden, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich schreibe heute meinen 43. Beitrag zu den heldenhaften wundersachen und kann es kaum glauben. Das Jahr ist fast vorbei und hat wirklich viele Erfahrungen mit sich gebracht. Am Freitag steht schon meine erste Prüfung vor der Tür und damit ist das erste Semester schon fast gelaufen.

Letzte Woche habe ich euch - obwohl ich gar nicht so sehr viel bastel, meine selbstgemachten Advents-Gestecke gezeigt, denn trotz Veränderung in diesem Jahr, bleibt der Adventskranz in den heimischen Wohnräumen für mich weiterhin bestehen. Heute könnt ihr gleich mal wieder die Taschentücher bereit halten!

MagicLetters: X wie Xenophilie

Wir sind auf der Zielgerade angekommen. MagicLetters neigt sich bedrohlich dem Ende entgegen und mit dem drittletzten Buchstaben X hat mich Paleica mal wieder aufs neue vor eine Herausforderung gestellt.

Meine eigene größte Herausforderung ist derzeit die Prüfungsvorbereitung. Fragen über betriebswirtschaftliche Grundlagen füllen mein Hirn und lassen nur wenig Raum, um mir Gedanken über die Fotografie zu machen.

Doch ab und an ploppen in meinem Gehirn Gedankenfetzen auf - glücklicherweise hat mich dazu auch Daniela's Beitrag und zwei meiner eigenen letzten Beiträge angeregt und angetrieben. Die Bilder sind in Anlehnung an die Tatsache entstanden, dass ich mich einer mir bisher fremden "Technik" widmen und mich mit ihr anfreunden wollte. Die Makro-Fotografie.

Entfremdung in fremden Welten.

Irgendwas im Leben ist anders geworden - fremd. Doch was es genau ist, fällt mir schwer zu lokalisieren. Wie auch, es ist ja fremd. Das Leben ändert sich, Tag für Tag. Freunde kommen und gehen, Freunde werden zu Fremden, die man einst mal kannte. Innerhalb der Freunde, ändern sich Meinungen, Ansichten, Prioritäten, Lebensabschnitte. Fremde Ansichten befremden mich sehr.
Das Befremdliche am eigenen Leben ist, dass es doch eigentlich gar nicht befremdlich ist. Oder etwa doch? Manch einer fragt - wer bin ich und ich frage: Wenn ja wie viele? Eine Antwort gibt es nicht.

Über Prioritäten, Rangfolgen und Ordnung

In letzter Zeit habe ich mir häufig über Prioritäten Gedanken gemacht. Über Prioritäten von anderen und über meine eigenen. Lange Zeit war ich der Meinung, dass man keine Prioritäten setzen muss, weil es doch irgendwie möglich sein muss, alles unter einen Hut zu bringen. Doch mittlerweile ist mir der Hut zu eng geworden. Er passt nicht mehr so gut und ich musst deshalb anfangen, Prioritäten zu setzen und zu neu zu ordnen, damit ich in meinem Hut namens Leben nicht erquetscht werde.


Das ist mitunter ein schwieriges Unterfangen. Wo fängt man an Abstriche zu machen? Wie ordnet man von wichtig zu unwichtig, wenn einem doch irgendwie alles bedeutungsvoll erscheint? Welche Dinge kann man aus dem eigenen Leben streichen? Wen darf man hinten anstellen? Und umgekehrt, bei wem habe ich möglicherweise nicht mehr die selbe Priorität wie noch vor zwei Jahren? Gleichzeitig muss man zwischen all diesen Dingen festlegen, was wichtig ist, weil es getan werden muss und was zu meinem eigenen Wohl beiträgt. Denn beides muss irgendwie ausgewogen vorhanden sein, oder?

MagicLetters: R wie Ruhe

Wir sind nun also bei Paleicas MagicLetters Projekt bei dem Buchstaben R angekommen. R wie Ruhe hat sich Paleica für uns überlegt.

Neben zwei Bildern will ich auch ein wenig etwas über Ruhe schreiben. Oder eher über das Gegenteil davon. Denn Ruhe ist schwer zu finden.

Heldenhafte Wundersachen - Teil 23


Immer wieder Mittwochs schreiben meine fabelhafte Clara und ich gemeinsam die heldenhaften wundersachen. Jede Woche gibt es ein neues Thema, welches wir zeitgleich online stellen. Von Woche zu Woche, decken wir also kleine und große Dinge über uns auf. Erfahren immer wieder aufs neue etwas über uns selbst und über den anderen. Letzte Woche haben wir euch auf ganz unterschiedliche Weise von unserem Lieblingstag berichtet. Heute widmen wir uns einer ganz anderen Frage, nämlich dieser: "Was würdest du tun, wenn du 2 Millionen Euro hättest?"

Vielleicht erzählt ihr uns in einem Kommentar oder in einem eigenen Beitrag, was ihr mit soviel Geld machen würdet! Wir freuen uns sehr über eure Beteiligung. Am Ende meines Beitrags, gibt's dann wie immer die heldenhafte wundersache für die nächste Woche.

Heldenhafte Wundersachen - Teil 22


In der Nr. 22 des tollen Projekts "heldenhafte wundersachen" von meiner fabelhafte Clara und mir geht es heute spannend weiter. Nachdem wir in der letzten Woche preisgegeben haben, mit wem wir immer noch gerne kuscheln, wollen wir heute über den "Lieblingstag" reden bzw. schreiben. Nach meinen Ausführungen über den Lieblingstag, werde ich euch auch das Thema für die kommende Woche verraten!

Lieblingstag. Mein Gehirn fing an zu rattern. Welchen Tag soll ich wählen. Welcher Tag von 365 Tagen eines Jahres ist denn würdig, ein Lieblingstag zu sein? Das Jahr hat viele besondere Tage, von Weihnachten über Geburtstag bis Silvester. Alle sind irgendwie besonders und doch hat keiner davon eine sonderlich große Bedeutung für mich. Viele dieser Tage sind für mich häufig zu sehr mit Pflichten und Erwartungen verbunden. Pflichten und Erwartungen die ich erfüllen muss, die ich oft auch gerne erfülle, die mir aber damit unweigerlich immer wieder eine Last aufbürden.

Zukunft ist Vergangenheit.

Pling. Eben ist eine kleine 1 an der Facebook-App erschienen. Karla öffnet Facebook und findet eine Veranstaltungseinladung zu einem Geburtstag vor. Der Veranstalter - ein Freund. Eigentlich war er mal ein sehr guter Freund von Karla. Dann trat ER in ihr Leben und ihre Freunde wurden auch seine Freunde. Und heute? Heute sind es mehr seine Freunde. Karla hat ihm das Sorgerecht überlassen. Weil es einfacher war, als sich der Tatsache zu stellen, dass das was war, eben nicht mehr ist und die Zukunft zur Vergangenheit wurde. Karla überfliegt den Text für die Veranstaltung. Denn es gibt sie auch heute noch, die Veranstaltungen, zu denen sie das Besuchsrecht hat. Für einen kurzen Augenblick ist es wieder wie früher. Die Kälte ist für diese kurze Zeit auf Eis gelegt und all die Worte die vielleicht noch hätten gesagt werden müssen, sind für diesen Moment wie aufgelöst.
"Und, was tust du? Gehst du hin?", frage ich. Karla sieht lange in die Ferne, ehe sie mir wieder in die Augen blickt. "Nein, es geht nicht. Ich kann nicht hingehen." Statt einer Erklärung zeigt Sie mir die Liste mit Zusagen zur Party. Mir sticht sofort eine Person ins Auge, auf die sie hinaus will."Die Sache ist die,", fährt Karla fort "jedes Mal, wenn wir uns gesehen habe, war er einfach er und ich einfach ich. Wir haben beide überspielt, dass es dieses WIR nicht mehr gibt, dass es uns nicht mehr gibt. Wir haben so getan, als würden neue Partner nicht existieren und wenn er mit seiner neuen Freundin kommt, ist es, als hätte er unsere unausgesprochene Abmachung gebrochen, nämlich dass wir weiterhin einfach, so tun, als wäre das Leben nicht weiter gegangen. Als wäre das alles nicht passiert und unsere Zukunft nicht Vergangenheit. Er ist nicht mehr Karl der Torwart und ich nicht mehr Karla."