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[Nachhaltigkeit] Der Jaus'nwrap

Heute komme ich endlich dazu, das Thema Nachhaltigkeit aufzugreifen. Darüber habe ich schon häufig nachgedacht, da es ein Thema ist, dass mich sehr interessiert und das sich auch ein wenig in Studium & Berufsweg niedergeschlagen hat. Dann las ich bei Anne vom Landleben mehrere tolle Beiträge über Nachhaltigkeit und war wieder daran erinnert, das ich das doch auch schon lange einmal anpacken wollte.

Vor kurzem habe ich im Internet ein tolles Produkt entdeckt, den Jaus'nwrap, den ich euch in diesem Beitrag zeigen möchte. Angetan von der Idee, eine Alternative für Frischhalte- und Alufolie zu haben, habe ich den Jaus'nwrap in Österreich bestellt.

Blogparade: Taschebuch oder eBook - Was liest du lieber?

Beim Stöbern im Internet bin ich auf die Blogparade: Taschenbuch oder eBook, Zeitung oder Online-Ausgabe - Was liest du lieber? gestoßen.
An einer Blogparade wollte ich schon lange mal teil nehmen und das Thema hat mich gleich irgendwie gefangen.

Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.
James Daniel

Taschenbuch oder eBook?
Mittlerweile aus vollem Herzen: beides!

Ich erinnere mich noch an die Zeit als dieses ganze eBook Thema aufkam. Zahlreiche Anbieter mit eReadern schossen aus der Erde und warfen Ihre Produkte auf den Markt. Jeder wollte dabei sein und jeder hatte selbstverständlich das beste Gerät.
Ich saß derweil im Buchladen (in dem ich damals nebenberuflich arbeitete) und schnappte so allerhand Informationen auf. Menschen die das Buch huldigten kamen und gingen. Aber auch eReader-Interessenten suchten den Einzelhandel auf und wollten Informationen, Erklärung, Meinung und Empfehlung für eReader. Sollten die eReader das Aus für den Buchladen sein oder ist nicht vielleicht doch eine Co-Existenz möglich?

Haste schon gehört...?

Oder wie mir der Aschenbecher (der kein Aschenbecher war) entwendet wurde.


Triese. Letzter Monat. Und ich bin hin und her gerissen zwischen Freund und Leid.
Gestern habe ich mir dann auch meine 'letzte' Prüfung festgelegt und damit verbunden, den Tag an dem das dicke Ende kommt - nämlich der Umzug.
Einen Monat noch, in dem ich eigentlich so viel lernen muss, dass praktisch momentan keine Zeit für Abschiedsschmerz bleibt.
Macht es Sinn nach Bye-Bye Triese auch wieder Guten Tag Facebook zu sagen? Ich bin ziemlich unschlüssig, da ich mich in der aktuellen Situation - ohne Facebook - sehr wohl fühle.
Habe allerdings auch festgestellt, dass man auf Grund der Sensationslust so einiges verpassen kann.


Freut mich total, dass die beiden heiraten werden. - Wie? Was? Wer heiratet? Wer ist verlobt?
Achja - das habe ich versäumt, da ich ja nicht mehr bei facebook bin.

Ich lokalisiere uns mal. Ach..du bist ja nun nicht mehr bei Facebook.


Diese Liste kann man praktisch endlos fortsetzen. Aber über eine versäumte Verlobung und das nicht lokalisiert werden können, kann ich eigentlich nur kichern.
Es fehlt mir nicht (erstaunlicherweise). Und letztendlich bin ich eigentlich sehr froh und gleichzeitig auch sehr stolz, dass ich es durchgezogen habe. Obwohl mich einige Menschen kritisch deswegen beäugen, nicht nachvollziehen können warum ich mich dazu entschlossen habe, diesem sozialen Netz den Rücken zu kehren!

Nun zu der Aschenbecher-Geschichte:
...der kein Aschenbecher ist..
Von J. hab ich einst - zu Studiumsbeginn - einen roten McCafé-Becher erhalten, den ich zum Aschenbecher umfunktionieren durfte.
Fortan stand dieses Becherchen Tagaus Tagein vor meinem Fenster. Über 3 Jahre lang.
Und nun komme ich nach Weihnachten zurück (dachte eigentlich ich hätte ihn für die 2wöchige Abwesenheit rein geräumt) und mein Aschenbecher ist weg.
Wer ist denn so dreist und stibitzt so etwas von meinem Fenster weg. Zumal mein Fenster von der Straße direkt gar nicht so arg einsehbar ist.
Ich bin wirklich erschüttert. Hab zwar nun ein neues Gefäß, aber ein leeres Essiggurkenglas kommt kaum an den Charme des McCafé-Bechers ran. Vor allem...nach so langer Zeit. :(

Und daran möchte ich euch auch noch teilhaben lassen:

Meine Familie ist irgendwie so putzig. 'Abschieds-Zettel' von meiner Mami

...und... eine absolut lustige Mailbox-Nachricht von meiner Oma...
Ich musste echt laut kichern, als ich das gehört habe. Schon bei der Einleitung startete sie mit
'Liebe Sabrina' Und hat dann zwischen einigen Pausen (In der Hoffnung die Bandansage reagiert??) zwischen Hochdeutsch und Dialekt hin und her gewechselt. Zum Schießen oder auch einfach nur zum lieb-haben.

Hach *_* Das hat mein Herz sehr zum hopsen gebracht, daher überwiegt momentan sehr deutlich das Gefühl - Ich freu mich auf das Ende hier und meinen Umzug zurück in die Heimat.

Kalter Entzug

Nach ca. 55 Stunden ohne Facebook, kann ich sagen...
Ich lebe noch und fühle mich ohne 'soziales Netz' auch nicht besser oder schlechter als vorher.

Durchaus hatte ich des Öfteren das Bedürfnis sinnlos mit Facebook die Zeit tot zu schlagen. Angefangen am Freitag, als ich Nachmittags zuhause auf dem Sofa saß. Ganz automatisch habe ich mein Handy zur Hand genommen und meine Finger sind wie von selbst in den Ordner gegangen, wo sich normalerweise die Facebook-App befindet. (Gut dass ich sie vorsorglich verschoben habe)
Abends war ich dann was trinken und war schon gegen halb 11 wieder zuhause. Hab mich Bett fertig gemacht und mir dann überlegt.. Was würde ich machen, wenn...? Ganz klar, ich hätte theoretisch den Rest des Abends damit verplempert, sinnlose Statusnachrichten zu lesen, bisschen dumm rumzuklicken.. SINNFREI eben.
Stattdessen habe ich den Laptop direkt wieder ausgeschalten und mich ins Bett gekuschelt - zusammen mit 'Mädchen'. Traurig aber wahr, aber ich habe tatsächlich immer noch Freude daran, es zu lesen. Vielleicht auch, weil ich mich oftmals so wahnsinnig gut dabei amüsieren kann. Ach, ich finds irgendwie lustig.
Danach hab ich dann noch ein Kapitel in meinem Buch weiter gelesen und bin schließlich in einen schönen Schlummer-Schlaf gefallen und hab seit langer Zeit mal wieder direkt einschlafen können - ohne langes Gegrübel - und hab auch richtig, richtig, richtig gut geschlafen.
Samstag hatte ich kaum Zeit mir über Facebook Gedanken zu machen. Am Abend allerdings habe ich festgestellt, wenn man mal alleine am Tisch sitzen bleiben 'muss' wäre der ideale Zeitpunkt um ne kleine Facebook-Runde zu starten. (bevor man 'planlos' da sitzt und wartet, bis man nicht mehr alleine ist) Habe dann aber die Zeit genutzt um mir andere Blogs anzuguggen und dort weng zu lesen.
Und das war dann zumindest effektiver als mir planlose Statusmeldungen anzusehen, die am Wochenende ohnehin alle gleich aussehen... Fort gehen, saufen, ich bin hier und dort und hier ist es voll cool. Und Sonntags sehen die Beiträge dann so aus: AUA mein Kopf, ich hab zu viel getrunken und weiteres BLA BLA das eigentlich keinen Mensch interessiert und absolut unerheblich ist, es überhaupt zu posten.
Ich bin froh, dass ich den Absprung gewagt habe und fühle mich wirklich mit der momentanen Situation sehr zufrieden, entspannt und ausgeglichen. Vor allem bleibt nun endlich Zeit, abends mal wieder mehr zu lesen statt in Facebook online zu gehen!

In diesem Sinne, genieße ich nun noch den Rest von Herr der Ringe ohne mich von 'Anstupsern' ablenken zu lassen :)

Offline-Online. Bye-Bye Facebook

Auf Grund meiner eigenen Dummheit (!!!) war ich fast 4 Monate offline. Gestern habe ich durch Zufall und mit 2 Klicks meinen Chat - nach so langer Offline-Zeit - wieder online geschaltet. (Wobei ich mir nach wie vor sicher bin, dass ich genau diese zwei Klicks schon vor 2 Monaten mal getestet hab und es da nicht funktioniert hat!)
Und ich war doch ein Stück weit mit dem grünen Punkt hinter meinem Namen überfordert.
...Und dann habe ich mir die Einfachheit zurück gewünscht, offline zu sein.

Daher das Experiment, zu welchem mich Lisa von Hautnahblog inspiriert hat. Inspiration um allgemein und prinzipiell mal über das Thema Facebook nachzudenken. Dabei musste ich leider feststellen, dass Facebook mein Leben auf sehr krasse Weise beeinflusst, sowie meine Tagesablauf auf gewisse Weise bestimmt und steuert. 'Facebook-en' gehört zu den letzten Dingen die ich vor dem Einschlafen tue und ist meist das erste, was ich am nächsten morgen tue. Auch unter dem Tag überprüfe ich SO OFT aktuelle Neuigkeiten. (Verflucht sei das internetfähige Handy!)
Es ist einfach eine Menge Zeit, die ich sinnloserweise täglich dafür verwende, die Statusnachrichten meiner 350 Freunde zu lesen.
Daher habe ich entschieden, es Lisa gleichzutun und Facebook vorerst den Rücken zu kehren.
Ich sehe es als interessantes Experiment und Herausforderung meinen Account zeitweise zu deaktivieren. Einfach um zu sehen, wie gut oder schlecht ich ohne dieses soziale Netz klar komme und existieren kann.
Als ich mir dann noch überlegt habe, wem ich überhaupt mitteilen möchte, dass ich vorerst aus Facebook verschwinde, habe ich schockiert festgestellt, dass mir von meinen 350 Freunden nur 17 soweit am Herzen liegen, dass ich sie darüber unterrichten wollte. Der Rest wird mit ziemlicher Sicherheit nicht einmal merken, dass ich in der Freundesliste fehle.

Außerdem kann ich die Zeit die ich mir dadurch täglich einspare sehr sinnvoll für das Lernen auf meine anstehenden Abschlussprüfungen nutzen.
Ich werde es nun einfach versuchen, die Erfahrungen meiner Abstinenz festhalten und sehen ob ich der Facebook-Falle und meiner eigenen Sucht nach neuen Statusmeldungen entkommen kann.
Und wenn alle Stricke reißen, mit wenigen Klicks ist der Account wieder aktiviert und ich zurück im sozialen Netz.

Ich muss feststellen - das Experiment passt perfekt zum Thema meines BLOGS. Guten Tag, ich will mein Leben zurück. Also - BACK TO REAL LIFE.
Wir brauchen wieder mehr echte Post, Brieftauben und richtigen Kontakt zur Außenwelt.


11:55 - ich habe eben den deaktivieren Knopf gedrückt. Ein denkwürdiger Augenblick.
Vor allem, dass mir Facebook sagt, das Rätsel würde mich vermissen. (ich zweifle.)

Habe außerdem weitere Vorsorge getroffen und alle relevanten Apps verbannt, sowie meine 'Lieblings-Seiten-Tab-Übersicht' am Laptop bereinigt. (damit ich nicht auf falsche Gedanken komme)