Der wohl hässlichste Baum der Welt!



 Tag


oder

Nacht



....des machst einfach nicht besser.





Ich kam gestern in W. an. (Nach kleinen sentimentalen Anfällen im Auto - wie immer...) Und das erste was mir dann hier entgegenspringt - der wohl hässlichste Weihnachtsbaum, den ich seit langem gesehen hab.
Da steht hier einfach so ein mickriges Teil vor unsrem Wohnheim rum.
FURCHTBAR - ich fand ihn bei Nacht schon absolut schrecklich und das Tageslicht hat es dann heute morgen auch wirklich nicht besser gemacht.

Und ich musste wieder feststellen. Ich bin tatsächlich kein Fan von Weihnachten. Dieses ganze Weihnachte-Deko-Gedöns und die ganze Familien-Feierei und alle sind glücklich und happy. Ach nö, da kann ich drauf verzichten.
Ursprünglich war geplant, dass es dieses Jahr keine Weihnachtsgeschenke geben sollte - was mir irgendwie sehr entgegengekommen wäre. Da aber meine Eltern nun entschieden haben, dass es wohl total deprimierend wäre, wenn wir gemeinsam vor einem Baum ohne Geschenke sitzen würden, fällt Weihnachten nun also doch nicht aus.


Dafür hab ich am Freitag eine ganz andere Entdeckung gemacht - abgesehen davon, dass das Rätsel rätselhaft merkwürdig war - ICH LIEBE SKA!
Erst 'The Roughneck Riots' und im Anschluss 'TALCO'
Interessanterweise kannte ich keine der beiden Bands, allerdings haben es beide geschafft mich vom ersten Lied an richtig mitzureißen. Hat also richtig viel Spaß gemacht!!!


Hab dann nun heute auch noch eine weitere Prüfung hinter mich gebracht. Umweltmanagment und betrieblicher Umweltschutz. Mündlich. War im ersten Moment schon merkwürdig vor den beiden Profs zu sitzen und so gut es geht alles herzubeten, was mir noch zu Umweltmanagmentsystemen einfällt. Aber alles in allem gingen die 60 Minuten auch vorbei und ich glaube auch fast mal - so scheiße war ich nicht mal.
Bleibt aber nun abzuwarten, wie die Profs es sehen und was ich für eine Note dafür bekomme.
Hab mir jetzt auch einen sehr faulen Nachmittag gegönnt, mit ganz viel Serie schauen. Bevor ich dann um halb 7 auch wieder in die Hochschule muss. (ich finde ja solche Uhrzeiten gehören irgendwie verboten)

Wenn es reichen würde zu lieben, dann wäre ich noch bei dir!


Ich liege in deinem Arm
und ich weiß, das ist Glück
es ist der vollkommenste Moment,
weil wir nichts sagen müssen,
sondern genießen, dass wir zusammen sind. 
Ich wünschte ich könnte
den Augenblick konservieren,
damit ich ihn für immer im Herzen trage.
Denn ich weiß, das ist Glück.
Und nichts wird mehr sein,
wie es war.

Geschenke und des Rätsels-Lösung.

Wochenende hab ich mich gefreut - und zwar drei Mal - weil ich von der Mama Geschenke bekommen hab.
Zuerst mal ein neues Buch. Sie war nämlich am Montag bei der Autorenlesung von 'Andreas Altmann' und schickt mir dann am Abend sogar noch ne leicht Freche SMS, dass es voll toll war und ich echt was verpasst habe (logischerweise alles wieder ohne Satzzeichen).



Lag einfach so auf dem Esszimmertisch - ein vorgezogenes Nikolaus-Geschenk. Ich hab mich echt riesig gefreut. Endlich wieder ein signiertes Buch mehr in meinem Regal. Wuhu!

Das nächste Highlight:

 Die Mami hat für mich einen Adventskalender gekauft. Ich finds klasse. Hab nämlich total gar nicht damit gerechnet, dass ich dieses Jahr immer noch einen bekomme.

Wie jedes Jahr die 'billige' Aldi-Version. Aber die Schokolade ist einfach super.
Ich mag ihn und jetzt freue ich mich sogar schon sehr auf den 1. Dezember.
Außerdem hab ich jetzt tatsächlich 2 Adventskalender an denen ich mich freuen kann.
Der Schoko-Kalender darf mit nach W. der coole Drei ??? Kalender den ich mir selbst gekauft habe, darf daheim bei meinen Eltern bleiben. Jey





















Die Mami hat zum stricken angefangen. Und ich habe nun tolle neue Handschuh-Stulpen. Ich find die richtig gut. Ihr nächstes Werk wird wohl eine Mütze für mich sein. Hab schon dir Farben ausgesucht - Lila und hellgrau. Bin schon sehr gespannt, wenn ich Donnerstag wieder nach Hause fahre, ob die Mütze dann schon konkrete Formen angenommen hat.

Gestern hab ich dann - leider oder auch nicht - endlich das Rätsel gelöst. Allerdings war ich diejenige die nachfragen musste. Ein echt langes und anstrengendes Gespräch. Und das Rätsel möchte zu dem auch noch, ein persönliches Gespräch darüber führen. Irgendwie negativ, wenn ich schon von vorn herein weis, was das Ende vom Lied ist.

Zu allem Überfluss hab ich gestern dann auch von einer weiteren Person, eine SMS bekommen, die im letzten Jahr meinen Weg gekreuzt hat. Ich nenne ihn, den Maibaum-Typ. Der nämlich mit mir flirtet, mich zu sich nimmt und als ich dann wieder weg bin, seiner Ex-Freundin ein Liebesbäumchen vor ihre Haustüre stellt. Und gestern meldet der Trottel sich einfach wieder. Also.... mein Leben ist absurd. 
Ich hab es jetzt aber erstmal vorgezogen, nicht zu antworten.



Es ist mein Herz, das zerstörteste Land!

Du nimmst mir den Wind aus den Segeln
und es gibt nichts mehr zwischen uns zu reden
außer leere Worte
Und wenn du gleich aussprichst, was dir auf dem Herzen liegt,
nämlich das ich dir nicht mehr am Herzen liege
wird die Welt aufhören sich zu drehen
denn du wirst nicht mehr neben mir stehen
um die Welt anzutreiben.

Zwischen uns gibt es nun keine Worte mehr,
wir haben sie alle gesagt
und eigentlich hat mich keiner gefragt
ob ich das Ende so mag.
Ich fühl mich, als wenn ich
ganz unten angekommen bin
und offen gesagt,
macht das Leben so keinen Sinn.

Bist du dabei?

Bist du dabei?
Wenn wir beide uns verlier'n
Ein bisschen zart berühren
Und dabei ganz nah spüren.

Bist du dabei?
Wenn wir uns nebeneinander legen
Und dabei ganz verwegen
Bis zum Morgen reden.

Bist du dabei?
Wenn wir über 1000 lustige Sachen
gemeinsam lachen
und dabei doofe Grimassen machen.

Bist du dabei?
Wenn ich mich fallen lasse
und dich nie mehr verlasse.

Also, bist du dabei?

Nostalgie, Nostalgie!





In letzter Zeit denke ich ziemlich nostalgisch. Es hat sich irgendwie so eingeschlichen.
Angefangen mit alten Fotos, die ich mit meinen Eltern am Frühstückstisch angeschaut habe, gefolgt von Musik, auf die ich seit x-Jahren wieder mal gestoßen bin.
Ich sitze am Fenster und genieße meine klassische Gute-Nacht-Zigarette. So kurz vorm schlafen gehen, die Stille genießen, die sich mittlerweile auf das Dörfchen gelegt hat. Und der Blick schweift über die menschenleere und neblige Straße. Mein kleines persönliches Abendritual, welches ich erst hier im Studium eingeführt habe und das nur mir ganz alleine gehört. Ich genieße es und leider wird mir in diesem Moment auch sehr schmerzlich bewusst, das die nächsten paar Monate das Ende einer 'kleinen' Ära einläuten. Ich bin im letzte Semester und zu den Abschlussprüfungen ist eigentlich wirklich nicht mehr viel Zeit. Und dann werde ich das Feld räumen - Wohnung ausräumen, zurück in die Heimat ziehen ... und irgendwie ein Stück erwachsen werden, mit dem Job der ab März schon vor der Tür steht.
Da werde ich doch glatt ein bisschen schwermütig. Es gab (und gibt!) hier soviel schönes und es ist doch sehr krass wie schnell diese Zeit vergangen ist und mit dem Ende des Studiums wird sich einiges ändern. Freundschaften werden halten und einige sind wohl oberflächlich genug, dass man sich nach dem Studium ein schönes Leben wünscht und in unterschiedliche Richtungen verschwindet.
Ich habe das Gefühl, dass ich alles was ich jetzt hier noch machen werde, irgendwie zum letzten Mal passiert.
Eigentlich ist es ziemlich verrückt, wie sich in der Zeit so einiges verändert! Denn erst heute habe ich mein kleines Freunde-Poster betrachtet, welches ich mir zum Einzug in die Wohnung gebastelt habe, betrachtet und festgestellt, dass ich mit sehr vielen dieser Personen keinen Kontakt mehr habe. Vieles ist eingeschlafen, einiges in die Brüche gegangen.
Aber was will man schon gegen das Fortschreiten der Zeit tun.
Und dann stolpere ich über gewisse Lieder und denke mir - Man, was hatten wir für eine gute Zeit und warum haben wir sie so einfach verloren?
Andererseits stellt sich die Frage, vermisse ich die Menschen, vermisse ich die Zeit an sich oder vermisse ich nur die Sicherheit die mir eine Beziehung oder eine Freundschaft einstmals gab?
Manchmal wünscht man sich die 'gute alte Zeit' zurück, aber die Frage ist, war ich wirklich soviel glücklicher als heute?
Ich denke gerade wieder sehr gerne daran zurück, was es schönes gab. Was ich erlebt habe und welche Erfahrungen ich gemacht habe. Aber das Leben muss schließlich weiter geben und da wünscht man sich doch über kurz oder lang wieder etwas das einem Halt gibt. Irgendwie bereitet mir die Zukunft manchmal Angst und das ist es doch viel einfacher, den Pulli zu tragen, den mir H. einst geschenkt hat und daran zu denken, wie viel ich damals mit ihm teilen konnte.
Aber das Schicksal hat entschieden und drum wäre es wohl besser, die Vergangenheit zu begraben und die Augen auf die Zukunft zu richten - die mir allerdings momentan so ungewiss erscheint.

Es ist ein zweischneidiges Messer, den die gute alte Zeit werde ich nicht zurück bekommen. Aber es bleibt zu hoffen, das die Zeit die jetzt kommt auch ihre guten Stunden haben wird. Feststeht - wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also heißt es, mach die Augen auf und sieh dir an, was die Zukunft bereit hält. Welche Menschen das weitere Leben kreuzen und welche Freundschaften auf lange Sicht gesehen halten werden. Und zu guter letzt, wird auch irgendwann jemand auftauchen, der sowohl gute als auch schlechte Zeiten mit mir teilen wird - ob es das Rätsel sein wird, ist mir aber noch mehr als unklar.
Zumindest habe ich die Gewissheit, dass ich auf einige Menschen auch in Zukunft werde zählen können, ob ich sie nun jeden Tag sehe oder nicht (und selbst wenn sie sich für einen Monat aus dem Staub machen müssen ♥)


"Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
ewig still steht die Vergangenheit."
Friedrich Schiller

Zuviel Nebel und erster Frost

Es ist richtig, richtig kalt geworden und offen gesagt, bin ich darauf überhaupt nicht eingestellt gewesen. So hab ich in meiner Wohnung weder Handschuhe noch eine Mütze und hab mir die letzten zwei Tage echt gedacht - da sollte man doch wirklich besser daheim im Bett bleiben.
Aber es studiert sich halt doch immer noch nicht von ganz allein und da musste ich dann wohl doch leider in den sauren Apfel beißen und - ohne Handschuhe und Mütze - in die Kälte raus.
Auch wenn der erste Frost wirklich wundervoll an Bäumen, Sträuchern und Spinnennetzen anzusehen ist - mir ging das jetzt irgendwie zu schnell.

Und der Blick aus dem Vorlesungssaal heute, hat mich auch nicht besonders aufgebaut. (ca. 17 Uhr)


Erst recht deprimierend, wenn man noch weitere 2 Stunden in der Hochschule verharren muss und sich innerhalb dieser 2 Stunden noch sehr viel mehr Nebel bildet und man dann in der Dunkelheit und viel zu viel Nebel nach Hause laufen muss (und obendrein noch soooo kalt).

Aber zumindest kann ich morgen dem Wetter trotzen und zuhause bleiben! Wenn auch mit einem faden Beigeschmackt, da mir die Kosten-Nutzen-Analyse-Prüfung am Donnerstag lerntechnisch ziemlich im Nacken sitzt und da morgen wohl nicht sehr viel mit 'gemütlich im Bett bleiben' ist.

Investitionsentscheidungen

Episode 4

Gestern Abend hab ich noch eine Weile für die Prüfung gelernt, die nächste Woche ansteht. Und dabei ist mir eine Karteikarte in die Hand gefallen, mit folgender Frage:

Welche zentralen Fragen sind bei Investitionsentscheidungen zu beantworten?


  • Ist das Projekt in der geplanten Form wirtschaftlich
  • Ist das Projekt auch bei einer geringeren Auslastung wirtschaftlich
  • Welche nicht-monetären Merkmale sind für die Entscheidung relevant
  • Welche der zur Entscheidung stehenden Alternativen ist die vorteilhafteste
???

Und ich begann zu überlegen...
Ist es nicht in der freien Wirtschaft ebenso, wie im privaten Leben? Natürlich ist der Begriff Wirtschaftlichkeit für eine Beziehung nicht 100% passend. Aber die Quintessenz daraus dann irgendwie doch. Natürlich sollte die Beziehung in irgend einer Weise wirtschaftlich für uns sein.
Nach Definition:
                                             Ertrag
Wirtschaftlichkeit =                    
                                            Aufwand

Wenn ich also ein gesundes Verhältnis zwischen Ertrag und Aufwand habe, dann ist das gar nicht so schlecht. Allerdings strebe ich immer danach mehr Ertrag als Aufwand zu haben.
Und da kann man zum Leben wohl doch ganz gut eine Parallele ziehen. Warum soll ich mehr geben, als ich letztlich zurück bekomme? Ohne eine Investition, werde ich über kurz oder lang in meinem Leben nicht weiter kommen. Nur ist es in der Wirtschaft viel einfacher zu sagen, das Projekt ist NICHT wirtschaftlich und man investiert nicht.
Das Leben stellt uns da allerdings vor größere Probleme. Mir selbst einzugestehen, ich habe möglicherweise zu viel investiert und zuviel aufgewendet? Das spielt dann Herz und Kopf noch eine viel größere Rolle. Mir endlich klar zu machen, wann es besser ist, ein "Projekt" einfach sein zu lassen, aus Gründen der NICHT-wirtschaftlichkeit. 
Und mit den Alternativen verhält es sich ähnlich. Möglicherweise stehen noch andere zur Auswahl. Aber man wird nie etwas als vorteilhafter empfinden, wenn das Herz erstmal eine Entscheidung getroffen hat.

Man wird also eine Entscheidung in Herzensangelegenheiten nie auf Grund von Vorteilen oder Wirtschaftlichkeit treffen können. Ich investiere weiter, wende auf, arbeite daran und gebe mir Mühe, dass alles so funktioniert, wie mein Herz es sich vorstellt. Und wenn die 'Investition' letztendlich irgendwann scheitert, habe ich am Ende zumindest die Gewissheit, ich bin meinem Herzen gefolgt.

...Und manchmal muss man auch in einer Investition das Risiko eingehen, alles zu verlieren und derb auf die Schnauze zu fallen!

Gib der Liebe eine Zweite Chance...

oder:
Beziehungen sind wie Pilzgerichte, man soll sie nicht aufwärmen.

Episode 3

Letzte Nacht habe ich länger über dieses Thema nachgedacht und mich entschieden, es wäre durchaus ein blogwürdiges Thema.
Vor allem in Zeiten, in dem es einem nicht so gut geht, denkt man da nicht oft gerne an die ehemalig funktionierende Beziehung zurück und fragt sich, was wäre wenn...?
Die Frage allerdings ist, hat eine Beziehung eine zweite Chance verdient oder ist es wirklich, wie mit den Pilzgerichten?
Ich bin zwar kein immens großer Pilz Fan, aber man kann sie schon ab und an mal essen. Wenn man sich gegen die 2. Chance entscheidet, macht man dann einen Fehler?
Ich habe wirklich sehr lange drüber nachgedacht und festgestellt - ich kenne tatsächlich KEINE Beziehung, die wiederaufgewärmt oder nach einer Pause wirklich funktioniert hätte.
Vielleicht irre ich mich, aber wenn es beim ersten Mal nicht klappt, warum sollte es beim zweiten Mal besser werden? Es ist ja dann doch nur eine weitere, absehbare Verlängerung. Das warten auf das große Ende. Wer dich einmal verletzt hat, wird es sicher wieder tun, denn wird er wirklich sein Verhalten grundlegend nach einem Beziehungsende ändern? Ich glaube nicht. Und irgendwie ist es auch so, in dem Moment, da das dicke Ende ausgesprochen wird, stirbt in beiden Personen ein Teil des anderen.
Vielleicht ist es besser, Vergangenes in der Vergangenheit zu belassen und sich der Zukunft zu stellen. Ob sie nun besser oder schlecht wird, wird man sowieso nur heraus finden, wenn man es probiert. Und es spricht ja schließlich auch nichts dagegen, in einem nostalgischen Moment an "die gute alte Zeit" zu denken.

Zum Abschluss ein sehr schönes Zitat aus

"Der Schatten des Windes"

von Carlos Ruiz Zafon:



"In dem Moment, wo man sich damit aufhält darüber nachzudenken, ob man jemanden liebt, hat man schon für immer aufgehört, ihn zu lieben!"



TABU

Ich habe total vergessen wie viel Spaß man eigentlich haben kann..

Ich war ja gestern wirklich unmotiviert und äußerst lustlos, mich überhaupt noch Mal innerhalb des Wohnheims eine Tür weiter zu bewegen. Anstandshalber, dacht ich mir, wäre es dann wohl auf Grund eines Geburtstages, schon angebracht sich mal blicken zu lassen.
Und im nachhinein betrachtet.... es hat sich mal so was von rentiert.
6 Mädels, a weng was zu trinken und verdammt viel Spaß mit dem Spiel "Tabu"

Hier meine persönlichen TOP 4 der besten Erklärungen gestern Abend:


  • klein + behindert = Smart
  • ich hab 2 davon = Gehirn? ... letztendlich sollte es allerdings auf Augen und damit auf Zyklop rauslaufen ;)
  • Aus was ist eine Tupperdose = Metall?
  • flapsig für Genital der Frau = Dose  ( ?????? )




War wirklich ein absolut amüsanter und aufbauender Abend.

Wie das so ist, wenn man krank ist...

Sich hundeelend fühlen
viel schlafen
rum keuchen
sich mit Medikamenten vollpumpen...


und das aller schönste daran ist - SMS zu bekommen:

"Hoffe dir geht's heute schon besser und trinken nicht vergessen aber kein alkohol ha ha war ein scherz drück dich ganz fest bussi mama"

Das meine Mama auch noch Witze reißen kann, hab ich total verdrängt - und dann auch noch in einer SMS? Hut ab liebe Mama aber Satzzeichen sollte ich dir bei Gelegenheit noch beibringen wobei die werden ja glaub ich doch auch wirklich ziemlich überbewertet ha ha

Das war zumindest ein wenig aufbauend. Wenn auch der Rest eher madig ist, das die Krankheit genau dann ausbricht, wenn ich eigentlich dringend für die anstehende Prüfung lernen müsste :(
Und weil ja eine Prüfung nicht reicht, habe ich auch schon den Termin für die erste mündliche bekommen.
Alles in allem ist meine Gruppe nicht ganz zu verachten. Die beiden Mädels sind soweit ok und wissen wohl auch nicht sehr viel mehr oder sehr viel weniger als ich. Nur was mir zu schaffen macht - Person 4.
Der Zettelfresser... Ich hege einfach eine Abneigung gegen ihn.

Und wo wir grade dabei sind, sollte man vielleicht auch noch erzählen wie Zettelfresser zu Zettelfresser wurde.
Es war einmal...
Eine gemütliches Sit-In im Wohnheim. Und aus Jux und Tollerei hat jemand eine Runde Glückskekse in die Menge geworfen.
Ich find die Dinger ja theoretisch schwachsinnig, aber immer wieder erheiternd.
Nur einer in der Runde, hat scheinbar das Prinzip Glückskeks nicht verstanden. Ich vertilge gemütlich meinen Keks und bin schon dabei, meinen Zettel rauszuholen um mich an der bahnbrechenden Glücksbotschaft zu erfreuen, da schweift mein Blick durch den Raum. Und ich sehe einen Zettel verschwinden.... und zwar in C's Mund. Tja und in dem Moment als ich mich zu Wort melden wollte um ihn danach zu fragen, war auch schon der Zettel verschluckt und somit der Zettelfresser geboren.
Naja somit hab ich zumindest immer noch die Hoffnung, dass er die Fragen des Dozenten möglicherweise verspeist? :)

Anmerkung: Rätsel ist rätselhaft (nach wie vor - wie verwunderlich) und ich bin himmelhoch jauchzend - zum Tode betrübt. Kann mich nicht entscheiden. YHO!

Jetzt muss ich noch Geburtstag feiern gehen...

Der Reinfall des Jahres!

Echt mal.

Das Wochenende war stressig ohne Ende. Ich bin von A nach B und über C nach D und hatte irgendwie nicht wirklich Zeit zu verschnaufen.
Samstags hatte ich dann morgens schon so ein komisches Gefühl. Das Gefühl, dass es vielleicht besser wäre, nicht aufzustehen. Da ich aber zum Buchladen musste, habe ich mich halt doch aus dem warmen Bettchen gequält. Alles in allem ging der Vormittag dann auch sehr flink vorbei und bis auf die Tatsache, dass mir ein großer und schwerer Bücherstapel auf dem Finger gelandet ist, habe ich den Tag auch relativ unbeschadet überstanden.

Und voller Erwartung habe ich dann auf den Abend gewartet. Seit langem habe ich dann auch mal wieder richtig viel Zeit auf das Styling verwendet und war dann doch wieder viel zu knapp dran. (aber zumindest gut angezogen!)

Im Endeffekt war es dann allerdings sehr weit davon entfernt eine Party des Jahres zu werden. Viel mehr war es für mich der Reinfall des Jahrhunderts. Und so war es wohl kaum verwunderlich, das mich mein Kreislauf halb in die Knie zwang und ich mich dann auf einer Bank, die in einer Alkohol-Lache stand, setzen musste. (Dabei wirkt mein Kleid im Stehen doch viel, viel besser)
Nachdem ich die Kreislaufkriese und das allgemeine Unwohlsein trotz Sitzplatz nicht mehr abwenden und vertreiben konnte. Musste ich schließlich - viel zu früh - die "Party" des Jahres verlassen und die Heimreise antreten.
Mama hat mich abgeholt und kam dann auch direkt mit wundervollen Vorwürfen daher wie: Bestimmt hast du zuviel getrunken und überhaupt rauchst du so viel UND SO WEITER.
Genau das richtige wenn man sich echt schlecht fühlt und in so einer Situation eh mal wieder viel zu nah am Wasser gebaut ist.
Damit habe ich zumindest mal wieder mir selbst bestätigt, das zu hohe Erwartungen an etwas total überflüssig sind.
In meiner Vorstellung wäre der Abend nämlich GANZ anderst verlaufen. Eher so...Kleine-Heldin-auf-dem-roten-Teppich-mäßig :)

Das einzige was mir der Abend beschert hat, war ein heißer Flirt mit der Kloschüssel, das sich nun schon zu einer gut funktionierenden Beziehung entwickelt hat. Denn vor der guten darf ich sogar Nachts Platz nehmen.
Heute hab ich es dann mal mit Buchstaben-Suppe probiert und musste mich bisher noch nicht von ihr trennen (Ironie des Schicksals, mir Buchstaben reinzulöffeln, wenn mir grad wirklich die Worte fehlen)
UND ich hab sogar noch in der Uni nen Vortrag über Wärmespeicherkonzepte erfolgreich gehalten.
Glücklicherweise haben die Gruppen vor uns so viel Zeit benötigt, dass er zu unsrem Vortrag weder Fragen noch Kritik äußern konnte. Besser für ihn.
Die Alternativen von Reaktionen meinerseits wären gewesen:

  • Übergeben vor des Dozenten Füße
ODER
  • Weinen (nachdem das bei Krankheit mal wieder in Strömen fließen kann)

Naja und bevor ich nun weiter in Selbstmitleid versinke, lege ich mich wieder ins Bett und denke über die gegessenen Buchstaben nach. Aber nur imaginär in meinem Kopf.
So in echt möchte ich mir die lieber nicht noch Mal durch den Kopf gehen lassen :)




P.S.: Freitag: Poetry Slam war dafür ein voller Erfolg. Immer wieder erstaunlich und auch gleichzeitig schockierend, was andere Menschen mit Wörtern tun können.

Der habgierige Zigarettenautomat

Es war einmal eine kleine Heldin...

Ich stehe vor dem Automaten, vielmehr stehe ich auf Zehenspitzen vor dem Automaten. Denn für meinen Geschmack ist er für eine kleinwüchsige Person wie mich VIEL zu weit oben angebracht. Ich schiebe einen 5€-Schein in den Schlitz... pfff und er spuckt ihn wieder aus. Nach einigen drehen und wenden, erziele ich kein Ergebnis. Macht ja nichts - hab ja noch drei weitere Scheine und was macht es schon, wie eine Prima-Ballerina vor einem Automaten zu tänzeln.
Allerdings möchter der Automat auch keinen meiner andren Scheine haben und ich wende mich schweren Herzens ab, um mit leichter Verspätung noch zur Vorlesung zu gelangen.
PAUSE - nächster Automat, neues Glück. Und mein großes Pech - es ist ein Münzautomat. Da kann ich mit meinen Scheinchen wedeln soviel ich will. In der FH konnte ich dann glücklicherweise einen meiner Scheine gegen klimperndes Kleingeld tauschen. Ein Hoffnungsstreif am Horizont - doch weit gefehlt.
Ich laufe also in der nächsten Pause wieder zurück zum Münzautomat. Karte rein, Geld rein. Ratter-Ratter. .... und er hat mein Geld einfach aufgegessen. Als Dessert wollte er dann am liebsten noch meine EC-Karte vertilgen und faselt dann was scheinheiliges von "Sprechen Sie mit ihrer Bank". Und im selben Moment hat sich das Gerät auch schon abgeschalten. Das dagegenschlagen bringt mir - außer einer schmerzenden Faust - natürlich rein gar nichts. Und mit tierischer Wut im Bauch muss ich also wieder - geldlos und immernoch Zigarettenlos - in die FH zurück.
Dort muss ich mich dann auch noch eine vier-Stunden-Vorlesung beim verrückten Professor stellen. Er steht wildfuchtelnd vorne mit einem Schwamm in der Hand und malt mit ca. 5 Millionen Farben die Tafel voll. Und ich sitz da mit ca. 5 Millionen Fragezeichen über dem Kopf. Da ich aber noch nicht bereit bin bereits im ersten Teil der Vorlesung klein bei zu geben, beiße ich die Zähne zusammen und versuche mit annähernd viel Elan und ca. 5 Millionen Farben, das Tafelbild auf meinem Blatt zu reproduzieren. Eine Meisterleistung! Vor lauter Elan des guten Mannes wurde dann auch fast 10 Minuten überzogen, was zu abendlicher Stunde, wenn sich bereits finstere Nacht über das Dörflein gelegt hat, irgendwie ziemlich uncool ist.
Da hilft nur eins - eine kleine feine Fressorgie: Kleine Heldin + Big Tasty Bacon Menü (natürlich groß, nachdem zum normalen Menü nur 40 Cent unterschied ist).. Der BigTasty war dann doch a bit TOO BIG TASTY und ich musste kurz vor Ende doch aufgeben um nicht der Völlerei angeklagt zu werden.
Auf dem Heimweg und nach wie vor etwas deprimiert wegen der gefräßigen Automaten, habe ich dann einen Boxenstop bei Norma eingelegt um mir dann doch endlich - kurz vor Ladenschluss - ein Schächtelchen zu beschaffen. (und dann gab es da einfach nur L&M ....) Da möchte man doch glauben, irgendwann sollte das Maß voll sein.
Und wenn schon wollüstig - dann auch bitte mit ner Flasche Wein. Aber ganz Öko-like natürlich die Bio-Version. (Anmerkung der Redaktion: Bio-Chardonnay von Norma ist gut trinkbar)
Die Flasche hab ich mir dann (verdienterweise nach so einem Tag) zu Gemüte geführt. Untermalt mit einigen Folgen von Sex and the City (Staffel 6) und ich merkte wieder - ich liebe Sex and the City.
Meine Quintessenz daraus: "Männer benutzen keine doppeldeutigen Botschaften." Ich sollte das wirklich in Zukunft wieder öfter beherzigen und weniger Zeit drauf verschwenden, doppeldeutige Botschaften zu dechiffrieren, analysieren und interpretieren.
Jetzt steht erstmal das Wochenende vor der Tür und die rießengroße "Party des Jahres". Abwarten ob es eine Party des Jahres wird - aber immerhin - das Rätsel begleitet mich!

Das RÄTSEL-hafte Wochenende....

....oder wie ich zur ultimativen Zockerin mutierte.
Nämlich mit diesem Spiel:

Gigantomanisch..ehrlich.
Das Rätsel empfahl: Probier es mal aus, des gefällt dir bestimmt.
Heavy Rain - Der Origami-Killer
Es gefiel mir. Und zwar so gut, dass ich es direkt auch gleich mal durchgespielt habe.
Über den Daumen gepeilt wohl ein 12-14 Stunden Playstation Marathon und die Sache war erledigt.

Zunächst dachte ich mir...das hat was von 2 Kumpels die zocken. Nur hab ja dauerhaft ich gespielt und das Rätsel saß da und hat mich dabei beobachtet. Weil es ihm gefällt wenn eine Frau zockt.
Und nachdem mir der Samstag Abend für das Spiel nicht ausgereicht hat, gings am Sonntag weiter.
Und damit die kleine Heldin nicht verhungert, wurde mir auch Essen serviert. (Ich musste mich also nahezu gar nicht bewegen - außer um währen dem spannenden Spiel mal kurz das Klo aufzusuchen)
Es gab Veggie-Burger mit Pommes.
Ich habe also zum ersten Mal Tofu zu mir genommen und ich fand's gar nicht mal so schlimm. Durchaus essbar und unter Umständen auch genießbar :)
Von Salami werd ich mich aber zukünftig trotzdem nicht trennen können.

Man wird sehn wie diese Geschichte weiter geht. Werde ich beim nächsten Besuch wieder zocken "müssen"? Werd ich zum Veggie bekehrt? (i don't think so..) Werde ich irgendwann rausfinden, was das alles überhaupt zu bedeuten hat? Ist das Rätsel der Origami-Killer? Bin ich ein bisschen verrückt?

Ich glaube ich geh nun Origami's falten.
:)